Elektrofahrzeuge: eine intelligente Wahl für die Umwelt

Sind Elektrofahrzeuge besser für unser Klima und unsere Luftqualität als Benzin- oder Dieselautos? Wir haben uns mit Andreas Unterstaller, dem Verkehrs- und Umweltsachverständigen der Europäischen Umweltagentur (EUA), zusammengesetzt, um die Vor- und Nachteile von Elektroautos zu erörtern, die im Mittelpunkt eines neuen EUA-Berichts stehen.

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Nahaufnahme – Wasser in der Stadt

Eine zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser ist für uns oft selbstverständlich. Wir drehen den Wasserhahn auf, sauberes Wasser kommt heraus, wir benutzen es und das „schmutzige“ Wasser verschwindet im Abfluss. Für die überwiegende Mehrheit der Europäer ist das Wasser, das wir zu Hause nutzen, von Trinkwasserqualität und 24 Stunden am Tag verfügbar. Der kurze Weg zwischen Wasserhahn und Abfluss ist nur ein kleiner Teil der gesamten Reise. Die Wasserwirtschaft in einer Stadt ist nicht auf öffentliche Wasserversorgungssysteme beschränkt. Klimawandel, Expansion der Städte und Veränderungen in den Flusseinzugsgebieten können zu häufigeren und schadensträchtigeren Überschwemmungen in den Städten führen und die Behörden vor immer größere Herausforderungen stellen.

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Governance – Wasser in Bewegung

Wasser ist ständig in Bewegung. Wasser ermöglicht auch die Fortbewegung von Schiffen, Fischen und allen anderen im Wasser lebenden Tieren und Pflanzen. In Bezug auf die Gesundheit von Flüssen, Seen und Ozeanen müssen die Bewegungen des Wassers über geopolitische Grenzen hinweg berücksichtigt werden. Aus diesem Grund ist die regionale und internationale Zusammenarbeit seit den 1970er Jahren tief in der Wasserpolitik der Europäischen Union verankert.

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Interview – Malta: Wasserknappheit ist ein Teil unseres Lebens

Malta gehört zu den Top 10 der wasserarmen Länder dieser Welt. Was kann man tun, wenn die Natur nur die Hälfte des von der Bevölkerung benötigten Wassers deckt? Malta „produziert“ sauberes Wasser und versucht sicherzustellen, dass kein einziger Tropfen verschwendet wird. Wir sprachen mit Manuel Sapiano von der Energie- und Wasserbehörde in Malta über neue Technologien, Wasser für Haushalte und Landwirtschaft und die unberührten Badegewässer rund um die Insel.

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Nahaufnahme – Ein Meer von Kunststoffen

Um die Mitte des letzten Jahrhunderts wurde in Massenproduktion hergestellter Kunststoff als Wundermaterial eingeführt – leicht, formbar, langlebig und stabil. Seitdem hat die Produktion von Kunststoffen stark zugenommen und der Gesellschaft viele Vorteile gebracht. Heute, rund 70 Jahre später, beträgt die jährliche Kunststoffproduktion mehr als 300 Millionen Tonnen, und wir haben begonnen, das wahre Erbe dieser Produkte zu verstehen: Sie verschwinden nie vollständig aus der Umwelt.

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Interview – Die Niederländer machen Platz für den Fluss

Natur und Wasser sind eng miteinander verbunden. Das ist der Gedanke hinter dem niederländischen Programm „Room for the River“ (Raum für den Fluss). Dieser Ansatz nach dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“ dient heute als globales Modell für das Wassermanagement und den Schutz vor steigenden Hochwasserrisiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die schweren Überschwemmungen der Jahre 1993 und 1995 waren laut Willem Jan Goossen vom niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft ein Weckruf. Wir haben ihn gefragt, was das Programm für einen nachhaltigen Hochwasserschutz bedeutet.

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Klimawandel und Wasser – Wärmere Ozeane, Überschwemmungen und Dürren

Der Klimawandel verschärft die Belastung der Gewässer. Von Überschwemmungen und Dürren über die Versauerung der Ozeane bis hin zum Anstieg des Meeresspiegels werden sich die Auswirkungen des Klimawandels auf das Wasser in den kommenden Jahren noch verstärken. Diese Veränderungen führen zu Maßnahmen in ganz Europa. Städte und Regionen passen sich bereits an, indem sie nachhaltigere, naturnahe Lösungen einsetzen, um die Auswirkungen von Überschwemmungen zu verringern, und indem sie Wasser auf intelligentere, nachhaltigere Weise nutzen, damit wir mit Dürreperioden leben können.

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Das Leben unter Wasser ist ernsthaft bedroht

Die Lebensbedingungen in Europas Süßwasserkörpern und regionalen Meeresgebieten sind schlecht. Der schlechte Zustand der Ökosysteme hat direkte Auswirkungen auf viele Tiere und Pflanzen, die im Wasser leben, und er betrifft andere Arten sowie Menschen, die von sauberem Wasser abhängig sind. Der Zustand der europäischen Meere ist verheerend, vor allem durch Überfischung und den Klimawandel, während die Süßwasserkörper unter übermäßigen Nährstoffen und veränderten Lebensräumen leiden. Chemische Verunreinigungen beeinträchtigen sowohl die Süßwasser- als auch die Meeresumwelt.

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Wassernutzung in Europa – Quantität und Qualität stehen vor großen Herausforderungen

Die Europäer nutzen jährlich Milliarden Kubikmeter Wasser nicht nur als Trinkwasser, sondern auch in der Agrarwirtschaft, der Produktion, zur Heizung und Kühlung, im Tourismus und in anderen Dienstleistungsbereichen. Mit Tausenden von Süßwasserseen, Flüssen und unterirdischen Wasserquellen mag die Wasserversorgung in Europa grenzenlos erscheinen. Doch Bevölkerungswachstum, Verstädterung, Umweltverschmutzung und die Auswirkungen des Klimawandels, wie anhaltende Dürren, belasten die Wasserversorgung Europas und seine Qualität erheblich.

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Editorial – Sauberes Wasser ist Leben, Gesundheit, Ernährung, Freizeit, Energie....

Wasser bedeckt mehr als 70 % der Erdoberfläche. Das Leben auf der Erde begann im Wasser, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass alle Lebewesen auf unserem blauen Planeten Wasser brauchen. Wasser hat in der Tat viele Eigenschaften: es ist ein lebensnotwendiges Gut, ein Zuhause, eine lokale und globale Ressource, ein Transportkorridor und ein Klimaregulator. Und in den letzten zwei Jahrhunderten wurde es eine Endstation für viele Schadstoffe, die in die Natur abgegeben werden, sowie eine neu entdeckte Quelle von mineralischen Rohstoffen. Um weiterhin die Vorteile von sauberem Wasser und gesunden Ozeanen und Flüssen genießen zu können, müssen wir die Art und Weise, wie wir Wasser nutzen und behandeln, grundlegend ändern.

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Quecksilber: eine anhaltende Bedrohung für die Umwelt und die menschliche Gesundheit

Noch immer bringen viele Menschen Quecksilber mit Thermometern in Verbindung, und die meisten wissen auch, dass es giftig ist. Aufgrund seiner Toxizität wird Quecksilber in Europa immer seltener in Produkten verarbeitet, jedoch zirkulieren nach wie vor große Mengen dieser Substanz in Luft, Wasser, Böden und Ökosystemen. Stellt Quecksilber weiterhin ein Problem dar? Was wird dagegen unternommen? Wir sprachen mit Ian Marnane, Sachverständiger der EUA für nachhaltige Ressourcennutzung und Industrie.

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Die Komplexität des Klimawandels verstehen und entsprechend handeln

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Seine Auswirkungen sind weltweit spürbar und betreffen Menschen, Natur und Wirtschaft. Zur Eindämmung des Klimawandels müssen wir die globalen Treibhausgasemissionen erheblich senken. Damit wir dieses übergeordnete Ziel in konkrete Maßnahmen umsetzen können, gilt es, ein komplexes System zu verstehen, das Emissionen aus verschiedenen Quellen mit nationalen und regionalen Auswirkungen, globaler Governance und möglichen zusätzlichen Vorteilen verbindet. Die Europäische Umweltagentur setzt sich dafür ein, dass das Wissen, das für die Konzipierung wirksamer Maßnahmen vor Ort erforderlich ist, kontinuierlich verbessert wird.

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Im Blickpunkt: Emissionen des Luft- und Schiffsverkehrs

Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat vor kurzem ihren Jahresbericht zum Mechanismus für die Verkehrs- und Umweltberichterstattung (Transport and Environment Reporting Mechanism, TERM) veröffentlicht, der in diesem Jahr den Luft- und Schiffsverkehr zum Schwerpunkt hatte. Das rasche Wachstum dieser beiden Sektoren hat auch Auswirkungen auf die Umwelt, darunter insbesondere auf die Emissionen. Wir baten Anke Lükewille, EUA-Expertin für Luftverschmutzung, die wesentlichen Punkte des diesjährigen TERM-Berichtes zu erläutern.

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Europas Umwelt: Die Macht von Daten und Wissen

In Europa werden immer mehr Daten erfasst, um unsere Umwelt besser verstehen können. Erdbeobachtungsdaten aus dem Copernicus-Programm der Europäischen Union eröffnen uns neue Möglichkeiten, unser Umweltwissen zu erweitern, stellen uns jedoch auch vor neue Herausforderungen. Durch die Zusammenführung aktueller Copernicus-Daten mit unseren gegenwärtigen Wissensgrundlagen über die Umwelt will die Europäische Umweltagentur (EUA) politische Entscheidungsträger und Bürger in ganz Europa besser darin unterstützen, Maßnahmen für lokale, nationale und globale Herausforderungen zu ergreifen.

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Evaluierung der Fortschritte Europas zur Verwirklichung der Klima- und Energieziele bis 2020

Die Europäische Union (EU) hat sich zur Verwirklichung mehrerer Klima- und Energieziele verpflichtet, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, die Energieeffizienz zu erhöhen und die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen zu fördern. Wie kann die EUA die von den EU-Mitgliedstaaten zur Erreichung dieser Ziele erzielten Fortschritte messen? Wir haben Melanie Sporer, Sachverständige der EUA für Klimaschutz und Energie, gebeten, die Rolle der Agentur bei dieser Aufgabe zu erklären. Sie hat die jährlichen Fortschritte der Zielerreichung auch im neuesten Bericht „Trends und Prognosen“ erläutert.

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Sauberere Luft ist gut für die menschliche Gesundheit und den Klimawandel

Rechtsvorschriften, Technologien und dem Abrücken von stark umweltbelastenden fossilen Brennstoffen in vielen Ländern ist es zu verdanken, dass sich die Luftqualität in Europa in den letzten Jahrzehnten verbessert hat. Viele Menschen bekommen jedoch nach wie vor die negativen Auswirkungen der Luftverschmutzung zu spüren, insbesondere in Großstädten. Angesichts ihrer Komplexität erfordert die Bekämpfung der Luftverschmutzung koordinierte Maßnahmen auf vielen Ebenen. Um Bürgerinnen und Bürger daran zu beteiligen, ist es entscheidend, ihnen Informationen zeitnah und einfach zugänglich zu machen. Unser vor Kurzem eingeführter Luftqualitätsindex ist eine solche Informationsquelle. Die Verbesserung der Luftqualität wäre nicht nur von Vorteil für unsere Gesundheit, sondern könnte auch zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

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Global und lokal: sichere und bezahlbare Energie

Energie ist eine Ware, die auf globalen Märkten gehandelt wird. Ein mangelnder Zugang zu erschwinglichen Energiequellen, Störungen der Energieflüsse, eine hohe Abhängigkeit von Importen und starke Preisschwankungen gelten allesamt als potenzielle Schwachpunkte, die sich auf die Wirtschaft und damit auf das wirtschaftliche und soziale Wohlbefinden der betroffenen Gemeinschaften auswirken. Kann eine Erhöhung der Kapazitäten an erneuerbaren Energien in Europa und auf der Welt die Spielregeln der globalen Energiepolitik verändern? Welchen Beitrag leistet die europäische Energieunion dazu?

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Interview — Energieeffizienz kommt allen zugute

Potenzielle Gewinne aufgrund der Verbesserung der Energieeffizienz sind sehr wichtig — nicht nur für die Einsparung von Energie und die Bekämpfung des Klimawandels, sondern auch im Hinblick auf den Beitrag zu einer Reihe weiterer Vorteile, darunter auch die Verbesserung der menschlichen Gesundheit und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Wir fragten Tim Farrell, leitender Berater beim Copenhagen Centre on Energy Efficiency, welcher Ansatz im Zusammenhang mit der Steigerung der Energieeffizienz die besten Ergebnisse bringt. Er hob hervor, dass gezielte politische Maßnahmen und ausreichende Ressourcen für die Umsetzung und Einhaltung zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren zählen.

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Steuern wir auf eine elektrische Zukunft zu?

Auf europäischen Straßen vollzieht sich ein geräuschloser Wandel. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen soll in ganz Europa starten. Es ist ein Schritt, der den Weg zu einem umweltfreundlicheren Straßenverkehrssystem ebnen könnte, jedoch auch mit Herausforderungen bei der Deckung des Energiebedarfs und den Investitionen in die entsprechende Infrastruktur verbunden sein könnte.

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Umweltfreundliche erneuerbare Energien werden Wirklichkeit

Investitionen in saubere Energien müssen Hand in Hand mit Energieeffizienz und Energieeinsparungen gehen. Innovative Lösungen können unsere Art der Herstellung, Lagerung, Beförderung und Nutzung von Energie von Grund auf verändern. Die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare und saubere Energie könnte Auswirkungen auf bestimmte Gruppen haben, die zunächst auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. Mit gezielten Strategien und Investitionen in neue berufliche Kompetenzen kann saubere Energie auch neue wirtschaftliche Chancen eröffnen.

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