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Nachhaltige Bewirtschaftung: Der Schlüssel zu gesunden Wäldern in Europa

Die Wälder in Europa sind eine Quelle unverzichtbarer Güter: Sie versorgen uns mit reiner Luft und sauberem Wasser, dienen als natürlicher Kohlenstoffspeicher, liefern uns Holz, Lebensmittel und andere Produkte. Sie sind Heimat für zahlreiche Arten und bieten ihnen Lebensräume. Wir haben mit Annemarie Bastrup-Birk, Forst- und Umweltexpertin bei der Europäischen Umweltagentur (EUA), über die Herausforderungen gesprochen, vor denen die Wälder Europas stehen.

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Jenseits der Abfallbewirtschaftung: Auf dem Weg zur „Green Economy“

Unsere derzeitige Ressourcennutzung ist nicht nachhaltig und belastet unseren Planeten. Wir müssen den Übergang zu einer kreislauforientierten, umweltfreundlicheren Wirtschaft („green economy“) fördern, indem wir über Abfallpolitiken hinausgehen und den Fokus auf Ökodesign, Innovation und Investitionen legen. Forschung sollte sich nicht nur auf die Förderung von Produktionsinnovationen konzentrieren – sondern auch Geschäftsmodelle und Finanzierungsmechanismen berücksichtigen.

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Klimaabkommen: In Richtung einer kohlenstoffarmen, klimaresistenten Welt

Das Klimaschutzabkommen, das von 195 Ländern in Paris beschlossen wurde, ist das allererste universelle und rechtsverbindliche Übereinkommen seiner Art. Das Pariser Abkommen ist das Ergebnis von langjährigen Vorbereitungen, Dialogen und eines wachsenden Bewusstseins der Notwendigkeit, die aktuellen und möglichen Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen. Es stellt einen bedeutenden und hoffnungsvollen Schritt in Richtung des Aufbaus einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Welt dar. Damit wird auch ein klares Signal an Politiker und Unternehmen gesendet, sich von fossilen Brennstoffen wegzuorientieren und in saubere Energie und Anpassungsmaßnahmen zu investieren.

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Kann der Verkehr seine Umweltauswirkungen bewältigen?

Wir sprachen mit Alfredo Sánchez Vicente, dem TERM-Koordinator der EUA anlässlich der jüngsten Veröffentlichung des jährlichen Mechanismus für die Verkehrs- und Umweltberichterstattung (Transport and Environment Reporting Mechanism = TERM) der EUA für 2015 und vor dem Hintergrund der internationalen Beachtung des aktuellen Kraftfahrzeugemissionsskandals.

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Grüne Infrastruktur (GI): bessere Lebensbedingungen durch natürliche Lösungen

Grüne Infrastruktur bietet attraktive Lösungen für ökologische, soziale und wirtschaftliche Problemstellungen, weswegen sie umfassend in verschiedene Politikbereiche integriert werden muss. Anlässlich der geplanten Veröffentlichung eines Berichts der EUA zur Rolle von grüner Infrastruktur für die Minderung der Auswirkungen von wetter- und klimawandelbedingten Naturereignissen sprachen wir mit dem Hauptautor des Berichts, Gorm Dige, Projektmanager für territoriale Umwelt, Politik und Wirtschaftsanalyse.

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Auf dem Weg zu globaler Nachhaltigkeit

Im August 2015 einigten sich über 190 Länder auf die 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Und Ende September werden die Staats- und Regierungschefs diese Agenda mit ihren Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) in New York verabschieden. Anders als bei früheren Agenden gelten die SDGs für Entwicklungs- und Industrieländer und umfassen einen breiteren Themenkatalog im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung. Viele der 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung beinhalten Elemente, die sich auf Umwelt, Ressourcennutzung oder Klimawandel beziehen.

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Land- und Bodenverbrauch durch menschliche Eingriffe

Land und Boden sind lebenswichtig für natürliche Systeme und die menschliche Gesellschaft, doch menschliche Eingriffe bedrohen die Funktion der Landressourcen einschließlich der Böden. Was sind die Ursachen hierfür? Was unternimmt Europa, um diese Entwicklung aufzuhalten? 2015 ist das Internationale Jahr des Bodens, deshalb stellten wir Geertrui Louwagie, Projektmanagerin für Bodenbewertungen und Berichterstattung bei der Europäischen Umweltagentur, diese Fragen.

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Klimawandel und menschliche Gesundheit

Der Klimawandel in Europa wirkt sich bereits auf die öffentliche Gesundheit aus und wird dies auch in Zukunft tun. Wie wirkt er sich heute auf die Europäer aus? Wie sieht die Zukunft aus? Wir haben diese Fragen Bettina Menne von der Weltgesundheitsorganisation in Europa gestellt.

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Klimawandel und Städte

Die meisten Europäer leben heutzutage in Städten. Daher werden sich unsere Entscheidungen zur städtischen Infrastruktur stark darauf auswirken, wie gut wir den Klimawandel bewältigen. Häufigere Regenfälle, Überschwemmungen und Hitzewellen gehören wahrscheinlich zu den Auswirkungen, mit denen europäische Städte im Zusammenhang mit dem Klimawandel konfrontiert sein werden. Wir fragten Holger Robrecht, den stellvertretenden Regionaldirektor von ICLEI, was die Städte zur Anpassung an den Klimawandel unternehmen.

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Leben mit dem Klimawandel

Unser Klima ändert sich. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass die globale Durchschnittstemperatur steigt und Niederschlagsmuster sich verlagern. Die Erkenntnisse zeigen auch, dass die Gletscher, das arktische Meereseis und die Eisdecke in Grönland abschmelzen. Der fünfte Sachstandsbericht des zwischenstaatlichen Sachverständigenrats für Klimafragen verdeutlicht, dass der seit Mitte des 20. Jahrhunderts beobachtete Anstieg der Treibhausgaskonzentration in erster Linie auf Emissionen im Zusammenhang mit menschlichen Aktivitäten zurückzuführen ist. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe und eine veränderte Flächennutzung sind weitgehend für diesen Anstieg verantwortlich.

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Klimawandel und Meer

Durch den Klimawandel erwärmen sich die Ozeane, was zu einer Versauerung der marinen Umwelt und zu einer Veränderung der Niederschlagsmuster führt. Zudem verschärft diese Kombination von Faktoren häufig die Auswirkungen der von Menschenhand verursachten Meeresbelastungen und führt zum Verlust der marinen Artenvielfalt. Zahlreiche menschliche Existenzen hängen von der marinen Artenvielfalt und den Ökosystemen ab, so dass schnell Maßnahmen zur Begrenzung der Ozeanerwärmung ergriffen werden müssen.

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Boden und Klimawandel

Der Boden ist ein wichtiges — und oft vernachlässigtes — Element im Klimasystem. Er ist nach den Ozeanen der zweitgrößte Kohlenstoffspeicher oder die zweitgrößte „Senke“. In Abhängigkeit von der Region kann der Klimawandel dazu führen, dass mehr Kohlenstoff in Pflanzen und dem Boden gespeichert wird (aufgrund von Pflanzenwuchs) oder, dass mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre freigesetzt wird. Die Wiederherstellung von bedeutenden Ökosystemen auf dem Land und eine nachhaltige Flächennutzung in städtischen und ländlichen Gebieten können helfen, den Klimawandel abzuschwächen und uns an ihn anzupassen.

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Landwirtschaft und Klimawandel

Die Landwirtschaft trägt einerseits zum Klimawandel bei und ist andererseits durch dessen Auswirkungen betroffen. Die EU muss ihre Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft reduzieren und ihr System zur Lebensmittelerzeugung an den Klimawandel anpassen. Allerdings ist der Klimawandel nur einer der zahlreichen Faktoren, die Druck auf die Landwirtschaft ausüben. Angesichts einer wachsenden globalen Nachfrage und eines verstärkten Wettbewerbs um Ressourcen sind Lebensmittelerzeugung und -verzehr in der EU in einem breiteren Kontext zu betrachten, d. h. Landwirtschaft, Energie und Lebensmittelsicherheit müssen vernetzt werden.

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Klimawandel und Investitionen

Maßnahmen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel werden oft als kostspielig und zusätzliche Belastung für die Wirtschaft betrachtet. Allerdings wenden die europäischen Länder bereits öffentliche und private Gelder für Forschung, Infrastruktur, Landwirtschaft, Energie, Verkehr, städtische Entwicklung, sozialen Schutz, Gesundheit und Naturschutz auf. Wir müssen sicherstellen, dass unsere bestehenden Ausgaben in diesen Bereichen klimafreundliche und nachhaltige Optionen fördern, durch die die Schaffung neuer Arbeitsplätze unterstützt wird.

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Eindämmung des Klimawandels

2014 war das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Es war auch ein weiteres Jahr in einer Serie von zunehmend wärmeren Jahrzehnten. Um die globale Erwärmung auf 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren, müssen die in die Atmosphäre freigesetzten Treibhausgase deutlich reduziert werden. Regierungen können Ziele festlegen, allerdings liegt es letztlich bei der Industrie, den Unternehmen, den Behörden vor Ort und den Haushalten, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Mit diesen Maßnahmen muss gewährleistet werden, dass die Emissionen reduziert, die atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen stabilisiert, der Temperaturanstieg gestoppt und der Klimawandel begrenzt werden.

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Sind wir bereit für den  Klimawandel?

Der Klimawandel wirkt sich auf verschiedene Weise auf unsere Gesundheit, unsere Ökosysteme und unsere Wirtschaft aus. Diese Auswirkungen werden in den kommenden Jahrzehnten wahrscheinlich noch schwerwiegender. Falls wir jetzt nicht handeln, könnten sie sich als sehr kostspielig erweisen - in Form von gesundheitlichen Problemen, einer Belastung der Ökosysteme und Schäden an Eigentum und Infrastruktur. Zahlreiche Anpassungsprojekte zur Vorbereitung auf den Klimawandel wurden in Europa bereits eingeleitet.

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 Abfall: ein Problem oder eine Ressource?

Abfall ist nicht nur ein Umweltproblem, sondern ebenfalls ein wirtschaftlicher Verlust. Die Europäer erzeugen im Durchschnitt pro Jahr 481 kg Siedlungsabfälle. Ein steigender Anteil hiervon wird dem Recycling zugeführt oder kompostiert und weniger wird auf Deponien verbracht. Wie können wir die Art und Weise, wie wir produzieren und verbrauchen, verändern, so dass wir immer weniger Abfall erzeugen, während wir unseren gesamten Abfall als Ressource verwenden?

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Von der Herstellung zum Abfall: das Lebensmittelsystem

Wir verbrauchen zunehmend mehr natürliche Ressourcen aufgrund des Bevölkerungswachstums, der Veränderungen des Lebensstils und des steigenden persönlichen Verbrauchs. Um unseren nicht nachhaltigen Verbrauch zu bekämpfen, müssen wir uns mit dem gesamten Ressourcensystem einschließlich der Fertigungsmethoden, des Nachfrageverhaltens und der Lieferketten befassen. Nachfolgend sehen wir uns die Lebensmittel aus der Nähe an.

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Abfälle im Meer

Abfälle im Meer

09.07.2014

Ungefähr 70 % unseres Planeten ist von Ozeanen bedeckt und Abfälle können fast überall in den Ozeanen gefunden werden. Abfall im Meer, insbesondere Kunststoffe, stellen nicht nur für unsere Meere und Küsten eine Gefahr dar, sondern ebenfalls für unsere Wirtschaft und unsere Gemeinden. Der meiste Abfall im Meer wird durch Tätigkeiten an Land erzeugt. Wie können wir den Strom an Abfall in unsere Meere stoppen? Der beste Ort, um mit der Behandlung dieses weltweiten Problems der Meere zu beginnen, ist an Land.

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Wie man Städte „vergrünt“

Mehr als drei Viertel der Europäer leben in städtischen Gebieten. Was Stadtbewohner erzeugen, kaufen, essen und wegwerfen, die Weise, wie sie sich fortbewegen und wo sie leben, wirkt sich insgesamt auf die Umwelt aus. Gleichzeitig wirkt sich die Weise, wie eine Stadt gebaut ist, ebenfalls auf die Weise aus, in der ihre Bewohner leben. Wir befragten Roland Zinkernagel aus der Stadt Malmö in Schweden über konkrete Maßnahmen, um die Stadt nachhaltig zu gestalten.

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Europäische Umweltagentur (EUA)
Kongens Nytorv 6
1050 Kopenhagen K
Dänemark
Telefon: +45 3336 7100