Energie in Europa — Sachstand

In den Ländern Europas wird im Vergleich zu vor 10 Jahren weniger Energie verbraucht, hauptsächlich bedingt durch eine gesteigerte Energieeffizienz. Auch ist Europa heute weniger von fossilen Brennstoffen abhängig, was auf Energieeinsparungen und die Nutzung erneuerbarer Energie zurückzuführen ist, die schneller als erwartet gekommen ist. Im Zehnjahreszeitraum 2005-2015 hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch der EU mit einem Anstieg von 9 % auf fast 17 % nahezu verdoppelt. Einige Wirtschaftszweige und Länder haben bei der Umstellung auf saubere Energien eine Vorreiterrolle übernommen. Obwohl der Anteil der fossilen Brennstoffe rückläufig ist, bilden diese nach wie vor die vorherrschende Energiequelle in Europa.

Lesen Sie mehr

Energie und Klimawandel

Entschärfung und Anpassung an den Klimawandel sind wichtige Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. All diese Herausforderungen drehen sich um die Frage der Energie - genauer gesagt, um unseren Gesamtenergieverbrauch und unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Wenn die Begrenzung der Erderwärmung gelingen soll, muss die Welt Energie unbedingt effizient nutzen und auch saubere Energiequellen einsetzen, um Dinge in Bewegung zu bringen, zu heizen und zu kühlen. Die Politik der Europäischen Union spielt bei der Förderung dieser Energiewende eine wichtige Rolle.

Lesen Sie mehr

Die Zukunft der Energie in Europa gestalten: sauber, intelligent und erneuerbar

Unsere Lebensqualität hängt unter anderem auch von einer zuverlässigen Versorgung mit Energie zu einem erschwinglichen Preis ab. Wir brauchen Energie, um unsere Häuser und Wohnungen zu heizen und zu kühlen, unser Essen zuzubereiten und zu konservieren, zu reisen, und um Schulen, Krankenhäuser und Straßen zu bauen. Wir verwenden Maschinen, um vielerlei Aufgaben auszuführen, was zu unserem Wohlstand und Wohlbefinden beiträgt, und Maschinen benötigen Energie. Für den größten Teil der Energie, die wir nutzen, verbrennen wir noch immer fossile Brennstoffe. Außerdem verschwenden wir einen erheblichen Teil dieser Energie vor und während der Nutzung.

Lesen Sie mehr

Interview — Anbau von Lebensmitteln oder Brennstoffen auf unserem Boden?

Vor nur zehn Jahren wurde die Erzeugung von Biokraftstoffen aus Pflanzen als ökologische Alternative zu fossilen Brennstoffen bejubelt. Seit kurzem wird sie allerdings eher als Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion und als eine zur Senkung von Treibhausgasemissionen oder Luftschadstoffen nicht immer wirksame Lösung angesehen. Wir haben mit Irini Maltsoglou, Beauftragte für natürliche Ressourcen bei der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), über die Erzeugung von Biokraftstoffen und Landwirtschaft sowie über die Frage gesprochen, ob und wie dies nachhaltig geschehen kann.

Lesen Sie mehr

Finanzierung des Klimaschutzes: Mittel für ein kohlenstoffarmes, gegenüber Klimawandel widerstandsfähiges Europa

Unser Klima verändert sich. Wir müssen die Treibhausgasemissionen verringern, um das Tempo des Klimawandels zu drosseln, und zugleich Maßnahmen ergreifen, um den derzeitigen und künftigen Auswirkungen zu begegnen. Beide Handlungsstränge erfordern eine Umschichtung der Investitionen in einem bislang nicht gekannten Ausmaß. Dies wurde auf den Klimakonferenzen in Paris und vor kurzem auch in Marrakesch anerkannt. Der Finanzsektor kann und wird bei der Unterstützung der Umstellung Europas auf eine kohlenstoffarme, klimaschonende Gesellschaft eine entscheidende Rolle spielen.

Lesen Sie mehr

Elektrofahrzeuge: auf dem Weg zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem

Die moderne Gesellschaft ist von der Beförderung von Waren und Personen abhängig; jedoch haben unsere gegenwärtigen Beförderungssysteme negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Wir haben mit Magdalena Jóźwicka, Projektmanagerin einer anstehenden Berichterstattung über Elektrofahrzeuge, über die ökologischen Vorteile und Herausforderungen der Verwendung von Elektrizität als Alternative zu konventionellen Fahrzeugkraftstoffen gesprochen.

Lesen Sie mehr

Paris und danach: auf dem Weg zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft

Im vergangenen Dezember hat sich die Welt in Paris ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die Begrenzung des weltweiten durchschnittlichen Temperaturanstiegs auf einen Wert deutlich unter 2 Grad, möglichst unter 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Auf dem G20-Gipfel Anfang dieses Monats erklärten China und die Vereinigten Staaten ihren formellen Beitritt zum Klimaschutzabkommen von Paris. Dies ist ein wichtiger Schritt nach vorne für die internationalen Bemühungen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und der globalen Erwärmung Einhalt zu gebieten. Trotzdem reichen die bisherigen Zusagen der Unterzeichnerstaaten zur Reduzierung der Emissionen derzeit nicht aus, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.

Lesen Sie mehr

Nachhaltige Bewirtschaftung: Der Schlüssel zu gesunden Wäldern in Europa

Die Wälder in Europa sind eine Quelle unverzichtbarer Güter: Sie versorgen uns mit reiner Luft und sauberem Wasser, dienen als natürlicher Kohlenstoffspeicher, liefern uns Holz, Lebensmittel und andere Produkte. Sie sind Heimat für zahlreiche Arten und bieten ihnen Lebensräume. Wir haben mit Annemarie Bastrup-Birk, Forst- und Umweltexpertin bei der Europäischen Umweltagentur (EUA), über die Herausforderungen gesprochen, vor denen die Wälder Europas stehen.

Lesen Sie mehr

Klimaabkommen: In Richtung einer kohlenstoffarmen, klimaresistenten Welt

Das Klimaschutzabkommen, das von 195 Ländern in Paris beschlossen wurde, ist das allererste universelle und rechtsverbindliche Übereinkommen seiner Art. Das Pariser Abkommen ist das Ergebnis von langjährigen Vorbereitungen, Dialogen und eines wachsenden Bewusstseins der Notwendigkeit, die aktuellen und möglichen Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen. Es stellt einen bedeutenden und hoffnungsvollen Schritt in Richtung des Aufbaus einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Welt dar. Damit wird auch ein klares Signal an Politiker und Unternehmen gesendet, sich von fossilen Brennstoffen wegzuorientieren und in saubere Energie und Anpassungsmaßnahmen zu investieren.

Lesen Sie mehr

Boden und Klimawandel

Der Boden ist ein wichtiges — und oft vernachlässigtes — Element im Klimasystem. Er ist nach den Ozeanen der zweitgrößte Kohlenstoffspeicher oder die zweitgrößte „Senke“. In Abhängigkeit von der Region kann der Klimawandel dazu führen, dass mehr Kohlenstoff in Pflanzen und dem Boden gespeichert wird (aufgrund von Pflanzenwuchs) oder, dass mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre freigesetzt wird. Die Wiederherstellung von bedeutenden Ökosystemen auf dem Land und eine nachhaltige Flächennutzung in städtischen und ländlichen Gebieten können helfen, den Klimawandel abzuschwächen und uns an ihn anzupassen.

Lesen Sie mehr

Klimawandel und Investitionen

Maßnahmen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel werden oft als kostspielig und zusätzliche Belastung für die Wirtschaft betrachtet. Allerdings wenden die europäischen Länder bereits öffentliche und private Gelder für Forschung, Infrastruktur, Landwirtschaft, Energie, Verkehr, städtische Entwicklung, sozialen Schutz, Gesundheit und Naturschutz auf. Wir müssen sicherstellen, dass unsere bestehenden Ausgaben in diesen Bereichen klimafreundliche und nachhaltige Optionen fördern, durch die die Schaffung neuer Arbeitsplätze unterstützt wird.

Lesen Sie mehr

Eindämmung des Klimawandels

2014 war das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Es war auch ein weiteres Jahr in einer Serie von zunehmend wärmeren Jahrzehnten. Um die globale Erwärmung auf 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren, müssen die in die Atmosphäre freigesetzten Treibhausgase deutlich reduziert werden. Regierungen können Ziele festlegen, allerdings liegt es letztlich bei der Industrie, den Unternehmen, den Behörden vor Ort und den Haushalten, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Mit diesen Maßnahmen muss gewährleistet werden, dass die Emissionen reduziert, die atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen stabilisiert, der Temperaturanstieg gestoppt und der Klimawandel begrenzt werden.

Lesen Sie mehr

Mit jedem Atemzug

Mit jedem Atemzug

29.04.2013

Wir atmen von dem Moment unserer Geburt, bis zu dem Moment, in dem wir sterben. Es ist ein lebensnotwendiges und stetes Bedürfnis, nicht nur für uns, sondern für alles Leben auf der Erde. Schlechte Luftqualität betrifft uns alle: sie schädigt unsere Gesundheit und die Gesundheit der Natur, was zu wirtschaftlichen Einbußen führt. Aber woraus besteht die Luft, die wir atmen und woher kommen die unterschiedlichen Schadstoffe in der Luft?

Lesen Sie mehr

Mehr als nur heiße Luft - Globale Diplomatie und die Suche nach einem Nachfolger für das Kyoto-Protokoll

Jedes Jahr zu Winteranfang öffnet der berühmte Tivoli, ein nostalgischer Vergnügungspark im Herzen von Kopenhagen, seine Pforten — das Zeichen für den Beginn der Vorweihnachtszeit. In diesem Dezember wird der Tivoli mit seinem Lichterglanz sehr wahrscheinlich hinter „COP 15“ zurückstehen müssen — der bisher bedeutendsten Welt-Klimakonferenz, zu der Tausende von Diplomaten, Politikern, Wirtschaftsfachleuten, Umweltaktivisten und Klimaexperten aus aller Welt in der dänischen Hauptstadt erwartet werden.

Lesen Sie mehr

Der Boom bei der Bioenergie und seine Folgen — Die Umstellung von Öl auf Bioenergie ist nicht ohne Risiko

Bioenergie ist keine neue Erfindung. Schon seit Jahrtausenden verbrennen die Menschen Holz. Mit der Industriellen Revolution in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann das Zeitalter der „fossilen Brennstoffe“, damals hauptsächlich Kohle. Die steigenden Kosten und Schwierigkeiten bei der Erschließung und Ausbeutung fossiler Brennstoffvorkommen haben inzwischen jedoch eine intensive politische Debatte in Gang gesetzt.

Lesen Sie mehr

Abonnements
${Melden Sie sich an}, um unsere Berichte (gedruckte und/oder elektronische Fassung) und unseren vierteljährlichen elektronischen Newsletter zu erhalten.
Folgen Sie uns
 
 
 
 
 
Europäische Umweltagentur (EUA)
Kongens Nytorv 6
1050 Kopenhagen K
Dänemark
Telefon: +45 3336 7100