Nachhaltigkeit gelebte Realität werden lassen: neue europäische Strategien bieten eine einzigartige Chance

Ursula von der Leyen, die gewählte Präsidentin der Europäischen Kommission, hat die politischen Prioritäten ihres Teams für die kommenden fünf Jahre festgelegt. Das Herzstück ihrer Agenda bildet ein europäischer Grüner Deal (Eine Union, die mehr erreichen will), bei dem noch entschlossener gegen die Klima- und Biodiversitätskrise vorgegangen werden soll. Umweltzerstörung und Klimawandel wurden im Rahmen der europäischen Politik über lange Zeit hinweg mit einigem Erfolg, aber auch mit Rückschlägen in Angriff genommen. Unterstützt durch den verstärkten Ruf der Öffentlichkeit zu handeln, bietet diese neue politische Agenda – mit der neuen Europäischen Kommission und dem Parlament –eine einzigartige Chance, einen umweltverträglichen und gerechten Wandel für Europa umfassender und schneller herbeizuführen.

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Die Komplexität des Klimawandels verstehen und entsprechend handeln

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Seine Auswirkungen sind weltweit spürbar und betreffen Menschen, Natur und Wirtschaft. Zur Eindämmung des Klimawandels müssen wir die globalen Treibhausgasemissionen erheblich senken. Damit wir dieses übergeordnete Ziel in konkrete Maßnahmen umsetzen können, gilt es, ein komplexes System zu verstehen, das Emissionen aus verschiedenen Quellen mit nationalen und regionalen Auswirkungen, globaler Governance und möglichen zusätzlichen Vorteilen verbindet. Die Europäische Umweltagentur setzt sich dafür ein, dass das Wissen, das für die Konzipierung wirksamer Maßnahmen vor Ort erforderlich ist, kontinuierlich verbessert wird.

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Elektrofahrzeuge: eine intelligente Wahl für die Umwelt

Sind Elektrofahrzeuge besser für unser Klima und unsere Luftqualität als Benzin- oder Dieselautos? Wir haben uns mit Andreas Unterstaller, dem Verkehrs- und Umweltsachverständigen der Europäischen Umweltagentur (EUA), zusammengesetzt, um die Vor- und Nachteile von Elektroautos zu erörtern, die im Mittelpunkt eines neuen EUA-Berichts stehen.

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Die Komplexität des Klimawandels verstehen und entsprechend handeln

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Seine Auswirkungen sind weltweit spürbar und betreffen Menschen, Natur und Wirtschaft. Zur Eindämmung des Klimawandels müssen wir die globalen Treibhausgasemissionen erheblich senken. Damit wir dieses übergeordnete Ziel in konkrete Maßnahmen umsetzen können, gilt es, ein komplexes System zu verstehen, das Emissionen aus verschiedenen Quellen mit nationalen und regionalen Auswirkungen, globaler Governance und möglichen zusätzlichen Vorteilen verbindet. Die Europäische Umweltagentur setzt sich dafür ein, dass das Wissen, das für die Konzipierung wirksamer Maßnahmen vor Ort erforderlich ist, kontinuierlich verbessert wird.

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Im Blickpunkt: Emissionen des Luft- und Schiffsverkehrs

Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat vor kurzem ihren Jahresbericht zum Mechanismus für die Verkehrs- und Umweltberichterstattung (Transport and Environment Reporting Mechanism, TERM) veröffentlicht, der in diesem Jahr den Luft- und Schiffsverkehr zum Schwerpunkt hatte. Das rasche Wachstum dieser beiden Sektoren hat auch Auswirkungen auf die Umwelt, darunter insbesondere auf die Emissionen. Wir baten Anke Lükewille, EUA-Expertin für Luftverschmutzung, die wesentlichen Punkte des diesjährigen TERM-Berichtes zu erläutern.

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Evaluierung der Fortschritte Europas zur Verwirklichung der Klima- und Energieziele bis 2020

Die Europäische Union (EU) hat sich zur Verwirklichung mehrerer Klima- und Energieziele verpflichtet, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, die Energieeffizienz zu erhöhen und die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen zu fördern. Wie kann die EUA die von den EU-Mitgliedstaaten zur Erreichung dieser Ziele erzielten Fortschritte messen? Wir haben Melanie Sporer, Sachverständige der EUA für Klimaschutz und Energie, gebeten, die Rolle der Agentur bei dieser Aufgabe zu erklären. Sie hat die jährlichen Fortschritte der Zielerreichung auch im neuesten Bericht „Trends und Prognosen“ erläutert.

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Sauberere Luft ist gut für die menschliche Gesundheit und den Klimawandel

Rechtsvorschriften, Technologien und dem Abrücken von stark umweltbelastenden fossilen Brennstoffen in vielen Ländern ist es zu verdanken, dass sich die Luftqualität in Europa in den letzten Jahrzehnten verbessert hat. Viele Menschen bekommen jedoch nach wie vor die negativen Auswirkungen der Luftverschmutzung zu spüren, insbesondere in Großstädten. Angesichts ihrer Komplexität erfordert die Bekämpfung der Luftverschmutzung koordinierte Maßnahmen auf vielen Ebenen. Um Bürgerinnen und Bürger daran zu beteiligen, ist es entscheidend, ihnen Informationen zeitnah und einfach zugänglich zu machen. Unser vor Kurzem eingeführter Luftqualitätsindex ist eine solche Informationsquelle. Die Verbesserung der Luftqualität wäre nicht nur von Vorteil für unsere Gesundheit, sondern könnte auch zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

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Global und lokal: sichere und bezahlbare Energie

Energie ist eine Ware, die auf globalen Märkten gehandelt wird. Ein mangelnder Zugang zu erschwinglichen Energiequellen, Störungen der Energieflüsse, eine hohe Abhängigkeit von Importen und starke Preisschwankungen gelten allesamt als potenzielle Schwachpunkte, die sich auf die Wirtschaft und damit auf das wirtschaftliche und soziale Wohlbefinden der betroffenen Gemeinschaften auswirken. Kann eine Erhöhung der Kapazitäten an erneuerbaren Energien in Europa und auf der Welt die Spielregeln der globalen Energiepolitik verändern? Welchen Beitrag leistet die europäische Energieunion dazu?

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Interview — Energieeffizienz kommt allen zugute

Potenzielle Gewinne aufgrund der Verbesserung der Energieeffizienz sind sehr wichtig — nicht nur für die Einsparung von Energie und die Bekämpfung des Klimawandels, sondern auch im Hinblick auf den Beitrag zu einer Reihe weiterer Vorteile, darunter auch die Verbesserung der menschlichen Gesundheit und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Wir fragten Tim Farrell, leitender Berater beim Copenhagen Centre on Energy Efficiency, welcher Ansatz im Zusammenhang mit der Steigerung der Energieeffizienz die besten Ergebnisse bringt. Er hob hervor, dass gezielte politische Maßnahmen und ausreichende Ressourcen für die Umsetzung und Einhaltung zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren zählen.

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Steuern wir auf eine elektrische Zukunft zu?

Auf europäischen Straßen vollzieht sich ein geräuschloser Wandel. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen soll in ganz Europa starten. Es ist ein Schritt, der den Weg zu einem umweltfreundlicheren Straßenverkehrssystem ebnen könnte, jedoch auch mit Herausforderungen bei der Deckung des Energiebedarfs und den Investitionen in die entsprechende Infrastruktur verbunden sein könnte.

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Umweltfreundliche erneuerbare Energien werden Wirklichkeit

Investitionen in saubere Energien müssen Hand in Hand mit Energieeffizienz und Energieeinsparungen gehen. Innovative Lösungen können unsere Art der Herstellung, Lagerung, Beförderung und Nutzung von Energie von Grund auf verändern. Die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare und saubere Energie könnte Auswirkungen auf bestimmte Gruppen haben, die zunächst auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. Mit gezielten Strategien und Investitionen in neue berufliche Kompetenzen kann saubere Energie auch neue wirtschaftliche Chancen eröffnen.

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Energie und Klimawandel

Entschärfung und Anpassung an den Klimawandel sind wichtige Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. All diese Herausforderungen drehen sich um die Frage der Energie - genauer gesagt, um unseren Gesamtenergieverbrauch und unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Wenn die Begrenzung der Erderwärmung gelingen soll, muss die Welt Energie unbedingt effizient nutzen und auch saubere Energiequellen einsetzen, um Dinge in Bewegung zu bringen, zu heizen und zu kühlen. Die Politik der Europäischen Union spielt bei der Förderung dieser Energiewende eine wichtige Rolle.

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Energie in Europa — Sachstand

In den Ländern Europas wird im Vergleich zu vor 10 Jahren weniger Energie verbraucht, hauptsächlich bedingt durch eine gesteigerte Energieeffizienz. Auch ist Europa heute weniger von fossilen Brennstoffen abhängig, was auf Energieeinsparungen und die Nutzung erneuerbarer Energie zurückzuführen ist, die schneller als erwartet gekommen ist. Im Zehnjahreszeitraum 2005-2015 hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch der EU mit einem Anstieg von 9 % auf fast 17 % nahezu verdoppelt. Einige Wirtschaftszweige und Länder haben bei der Umstellung auf saubere Energien eine Vorreiterrolle übernommen. Obwohl der Anteil der fossilen Brennstoffe rückläufig ist, bilden diese nach wie vor die vorherrschende Energiequelle in Europa.

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Die Zukunft der Energie in Europa gestalten: sauber, intelligent und erneuerbar

Unsere Lebensqualität hängt unter anderem auch von einer zuverlässigen Versorgung mit Energie zu einem erschwinglichen Preis ab. Wir brauchen Energie, um unsere Häuser und Wohnungen zu heizen und zu kühlen, unser Essen zuzubereiten und zu konservieren, zu reisen, und um Schulen, Krankenhäuser und Straßen zu bauen. Wir verwenden Maschinen, um vielerlei Aufgaben auszuführen, was zu unserem Wohlstand und Wohlbefinden beiträgt, und Maschinen benötigen Energie. Für den größten Teil der Energie, die wir nutzen, verbrennen wir noch immer fossile Brennstoffe. Außerdem verschwenden wir einen erheblichen Teil dieser Energie vor und während der Nutzung.

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Interview — Anbau von Lebensmitteln oder Brennstoffen auf unserem Boden?

Vor nur zehn Jahren wurde die Erzeugung von Biokraftstoffen aus Pflanzen als ökologische Alternative zu fossilen Brennstoffen bejubelt. Seit kurzem wird sie allerdings eher als Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion und als eine zur Senkung von Treibhausgasemissionen oder Luftschadstoffen nicht immer wirksame Lösung angesehen. Wir haben mit Irini Maltsoglou, Beauftragte für natürliche Ressourcen bei der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), über die Erzeugung von Biokraftstoffen und Landwirtschaft sowie über die Frage gesprochen, ob und wie dies nachhaltig geschehen kann.

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Finanzierung des Klimaschutzes: Mittel für ein kohlenstoffarmes, gegenüber Klimawandel widerstandsfähiges Europa

Unser Klima verändert sich. Wir müssen die Treibhausgasemissionen verringern, um das Tempo des Klimawandels zu drosseln, und zugleich Maßnahmen ergreifen, um den derzeitigen und künftigen Auswirkungen zu begegnen. Beide Handlungsstränge erfordern eine Umschichtung der Investitionen in einem bislang nicht gekannten Ausmaß. Dies wurde auf den Klimakonferenzen in Paris und vor kurzem auch in Marrakesch anerkannt. Der Finanzsektor kann und wird bei der Unterstützung der Umstellung Europas auf eine kohlenstoffarme, klimaschonende Gesellschaft eine entscheidende Rolle spielen.

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Elektrofahrzeuge: auf dem Weg zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem

Die moderne Gesellschaft ist von der Beförderung von Waren und Personen abhängig; jedoch haben unsere gegenwärtigen Beförderungssysteme negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Wir haben mit Magdalena Jóźwicka, Projektmanagerin einer anstehenden Berichterstattung über Elektrofahrzeuge, über die ökologischen Vorteile und Herausforderungen der Verwendung von Elektrizität als Alternative zu konventionellen Fahrzeugkraftstoffen gesprochen.

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Paris und danach: auf dem Weg zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft

Im vergangenen Dezember hat sich die Welt in Paris ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die Begrenzung des weltweiten durchschnittlichen Temperaturanstiegs auf einen Wert deutlich unter 2 Grad, möglichst unter 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Auf dem G20-Gipfel Anfang dieses Monats erklärten China und die Vereinigten Staaten ihren formellen Beitritt zum Klimaschutzabkommen von Paris. Dies ist ein wichtiger Schritt nach vorne für die internationalen Bemühungen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und der globalen Erwärmung Einhalt zu gebieten. Trotzdem reichen die bisherigen Zusagen der Unterzeichnerstaaten zur Reduzierung der Emissionen derzeit nicht aus, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.

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Nachhaltige Bewirtschaftung: Der Schlüssel zu gesunden Wäldern in Europa

Die Wälder in Europa sind eine Quelle unverzichtbarer Güter: Sie versorgen uns mit reiner Luft und sauberem Wasser, dienen als natürlicher Kohlenstoffspeicher, liefern uns Holz, Lebensmittel und andere Produkte. Sie sind Heimat für zahlreiche Arten und bieten ihnen Lebensräume. Wir haben mit Annemarie Bastrup-Birk, Forst- und Umweltexpertin bei der Europäischen Umweltagentur (EUA), über die Herausforderungen gesprochen, vor denen die Wälder Europas stehen.

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Klimaabkommen: In Richtung einer kohlenstoffarmen, klimaresistenten Welt

Das Klimaschutzabkommen, das von 195 Ländern in Paris beschlossen wurde, ist das allererste universelle und rechtsverbindliche Übereinkommen seiner Art. Das Pariser Abkommen ist das Ergebnis von langjährigen Vorbereitungen, Dialogen und eines wachsenden Bewusstseins der Notwendigkeit, die aktuellen und möglichen Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen. Es stellt einen bedeutenden und hoffnungsvollen Schritt in Richtung des Aufbaus einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Welt dar. Damit wird auch ein klares Signal an Politiker und Unternehmen gesendet, sich von fossilen Brennstoffen wegzuorientieren und in saubere Energie und Anpassungsmaßnahmen zu investieren.

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