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Die Menge an Kunststoffen nimmt ständig zu. Wie sie sich auf die Artenvielfalt und das Klima auswirken und wie Kunststoffe im Sinne einer Kreislaufwirtschaft genutzt werden können sind Fragen, die seit Jahren auf der politischen Agenda der Europäischen Union stehen. Die COVID-19-Pandemie hat das Plastikproblem zusätzlich verschärft: In den Meeren schwimmen achtlos weggeworfene Masken und durch die Entsorgung von Einweg-Schutzausrüstung werden Unmengen von Kunststoffabfall produziert. In ihrem heute veröffentlichten Bericht über die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen analysiert die Europäische Umweltagentur (EUA) die Notwendigkeit und das Potenzial für eine Umstellung auf einen kreislauforientierten und nachhaltigen Ansatz bei der Verwendung von Kunststoffen.

Luftverschmutzung und Lärmbelastung, die Auswirkungen des Klimawandels, wie etwa Hitzewellen, sowie die Exposition gegenüber Chemikalien führen zu Erkrankungen in Europa. Eine niedrige Umweltqualität trägt, gemäß einer heute von der Europäischen Umweltagentur (EUA) veröffentlichten umfassenden Bewertung von Gesundheit und Umwelt, zu 13 % aller Todesfälle bei.

Angesichts der zunehmenden Bedrohungen durch den Raubbau an marinen Ressourcen, die Verschmutzung der Meere und den Klimawandel müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, um die europäischen Meere wieder in einen guten Zustand zu bringen. Dem heute veröffentlichten Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) über die Meeresökosysteme in Europa zufolge bleibt uns kaum noch Zeit, die Entwicklung der jahrzehntelangen Vernachlässigung und missbräuchlichen Nutzung umzukehren.

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