Umwelt und Gesundheit

Europa wird seine Ziele für 2030 nicht erreichen, wenn es in den nächsten zehn Jahren nicht dringend gebotene Maßnahmen gegen den alarmierenden Rückgang der Artenvielfalt, die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels und den übermäßigen Verbrauch natürlicher Ressourcen ergreift. Der heute veröffentlichte Bericht „Zustand der Umwelt“ der Europäischen Umweltagentur (EUA) stellt fest, dass Europa im Umweltbereich vor Herausforderungen von nie da gewesener Größenordnung und Dringlichkeit steht. Dem Bericht zufolge besteht jedoch auch Anlass zur Hoffnung. Sie gründet sich auf das gestiegene öffentliche Bewusstsein für Nachhaltigkeit, technologische Innovationen, wachsende Gemeinschaftsinitiativen und neue EU-Maßnahmen wie dem „Europäischen Green Deal“.

Es sind gezielte Maßnahmen erforderlich, um arme und ältere Menschen sowie Kinder besser vor Umweltgefahren wie Luftverschmutzung, Lärm und Extremtemperaturen zu schützen, insbesondere in den östlichen und südlichen Regionen Europas. In einem heute veröffentlichten Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) wird davor gewarnt, dass die Gesundheit der am schutzbedürftigsten Bürger Europas nach wie vor unverhältnismäßig stark von diesen Gefahren betroffen ist, obwohl sich die Umweltqualität in Europa insgesamt verbessert hat.

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