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Klimawandel

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Der Klimawandel findet hier und jetzt statt: Die Temperaturen steigen, die Niederschlagsmuster verschieben sich, Gletscher und Schnee schmelzen und der globale mittlere Meeresspiegel steigt. Wir erwarten eine Fortsetzung dieser Veränderungen und dass extreme Wetterereignisse, die Gefahren, wie Fluten und Dürre zur Folge haben, häufiger und mit einer verstärkten Intensität auftreten. Die Auswirkungen und die Gefährdungen für Natur, Wirtschaft und unsere Gesundheit sind in den verschiedenen Regionen, Gebieten und Wirtschaftssektoren in Europa unterschiedlich ausgeprägt.

Wahrscheinlich ist die seit der Mitte des 20. Jahrhunderts auftretende Erwärmung auf den beobachteten Anstieg der Konzentration der Treibhausgase (THG) zurückzuführen, die im Rahmen menschlicher Aktivitäten emittiert werden. Weltweit ist die Temperatur in den vergangenen 150 Jahren ungefähr um 0,8 °C gestiegen und ein weiterer Anstieg wird prognostiziert.

Werden die vorindustriellen Temperaturen um mehr als 2 °C überschritten, besteht für die globalen menschlichen und natürlichen Systeme das Risiko gefährlicher Veränderungen. Das Rahmenabkommen der Vereinten Nationen über die Klimaänderungen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) hat das Ziel erkannt, den seit dem vorindustriellen Zeitalter erfolgenden Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf unter 2 °C zu beschränken.

Wie können wir das erreichen? Die globalen THG-Emissionen müssen sich in diesem Jahrzehnt einpendeln und im Vergleich mit dem Niveau von 1990 bis 2050 um 50 % reduziert werden. Unter Berücksichtigung der erforderlichen Anstrengungen seitens der Entwicklungsländer unterstützt die EU das Ziel, ihre THG-Emissionen bis 2050 um 80 % bis 95 % zu senken (im Vergleich zu 1990).

Auch dann, wenn die politischen Strategien und Anstrengungen zur Reduzierung der Emissionen sich als erfolgreich erweisen, ist der Klimawandel unaufhaltsam; daher sind Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels ebenfalls erforderlich.

Einleitung

Auswirkungen und Gefährdungen

Der größte Temperaturanstieg in Europa ist in Südeuropa und in der arktischen Region zu verzeichnen; die stärksten Niederschlagsrückgänge werden in Südeuropa beobachtet, wobei im Norden und Nordwesten ein Anstieg der Niederschläge zu verzeichnen ist. Eine prognostizierte Steigerung der Intensität und Häufigkeit von Hitzewellen und Fluten sowie Veränderungen in der Verteilung bestimmter Infektionskrankheiten und Pollen wirken sich nachteilig auf die menschliche Gesundheit aus.

Der Klimawandel übt einen zusätzlichen Druck auf die Ökosysteme aus und führt dazu, dass sich zahlreiche Pflanzen- und Tierspezies in Richtung Norden und bergaufwärts verlagern. Der Klimawandel wirkt sich negativ auf die Land- und Forstwirtschaft, die Energieerzeugung, den Tourismus und die Infrastruktur im Allgemeinen aus.

Zu den europäischen Regionen, die dem Klimawandel in besonderem Maße ausgesetzt sind, gehören:

  • Südeuropa und der Mittelmeerraum (aufgrund der Häufung von Hitzewellen und Dürreperioden);
  • Bergregionen (aufgrund der zunehmenden Schmelze von Schnee und Eis);
  • Küstengebiete, Flussdeltas und Überschwemmungsgebiete (aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels und intensiver Regenfälle, Fluten und Stürme);
  • Europas hoher Norden und die Arktis (aufgrund des Temperaturanstiegs und des schmelzenden Eises).

Gründe des vom Menschen verursachten Klimawandels

THG werden sowohl im Rahmen von natürlichen Prozessen als auch im Rahmen von menschlichen Aktivitäten ausgestoßen; das bedeutendste natürliche THG in der Atmosphäre ist der Wasserdampf. Durch menschliche Aktivitäten werden große Mengen anderer THG in die Atmosphäre abgegeben, wodurch die atmosphärische Konzentration dieser Gase ansteigt und der Treibhauseffekt und die Klimaerwärmung verstärkt werden.

Die wichtigsten Quellen durch den Menschen verursachter THG sind:

  • Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Öl und Gas) zur Stromerzeugung und zum Transport sowie die Industrie und die Haushalte (CO2);
  • Landwirtschaft (CH4) und Veränderungen der Bodennutzung, wie beispielsweise Entwaldung (CO2);
  • Abfalldeponien (CH4);
  • Verwendung von industriellen fluorierten Gasen.


Politische Strategien der EU

Verschiedene EU-Initiativen zielen auf eine Beschränkung der THG-Emissionen ab:

  • Ratifizierung des Kyoto-Protokolls: 15 EU-Mitgliedstaaten (EU-15) werden dazu aufgerufen, ihre gemeinsamen Emissionen im Zeitraum von 2008 bis 2012 um 8 % unter das Niveau von 1990 zu reduzieren;
  • kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz einer breiten Palette an Anlagen und Haushaltsgeräten;
  • Vorschriften zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse sowie erneuerbarer Transportbrennstoffe, wie Biokraftstoffe;
  • Unterstützung der Entwicklung von Technologien zur Kohlenstoffabscheidung und Speicherung, mit deren Hilfe CO2 aus Kraftwerken und anderen großen Anlagen abgeschieden und gespeichert werden kann;
  • Einsatz des Emissionshandelssystems (EU-ETS), dem wichtigsten EU-Instrument zur Reduzierung der THG-Emissionen der Industrie.

Das EU-Paket zum Klimawandel und zu den erneuerbaren Energien enthält zwingende Rechtsakte zur Umsetzung der 20-20-20-Ziele bis 2020: eine Reduktion der THG-Emissionen in der EU um mindestens 20 % unterhalb des Niveaus von 1990, 20 % des Energieverbrauchs in der EU muss aus erneuerbaren Energiequellen stammen sowie eine Reduktion um 20 % des Primärenergieverbrauchs im Vergleich mit dem prognostizierten Niveau.

Die EU berücksichtigt ebenfalls die Anpassungen an den Klimawandel in den EU-Politikbereichen; bis 2013 wird eine umfassende EU-Anpassungsstrategie eingesetzt, durch die die europäische Widerstandskraft gegen den Klimawandel gestärkt wird. 2012 startet die EU ein neues Informationssystem, das den Auswirkungen des Klimawandels, den Gefährdungen und den Anpassungstragegien gewidmet ist.

Erfahren Sie mehr über politische Strategien im Bereich des Klimawandels (englisch)


Aktivitäten der EUA

Durch die Bereitstellung von Informationen zum Klimawandel in Europa unterstützt die EUA die Umsetzung einer Gesetzgebung zu Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen in Europa, die Bewertung der politischen Strategien der EU und die Entwicklung langfristiger Strategien zur Eindämmung des Klimawandels und entsprechende Anpassungsmöglichkeiten. Die Informationen der EUA (Daten, Indikatoren, Bewertungen, Prognosen) konzentrieren sich auf die Eindämmung des Klimawandels (Trends der Treibhausgasemissionen, Prognosen, politische Strategien und Maßnahmen) sowie auf die Auswirkungen des Klimawandels und Maßnahmen zur Anpassung in Europa. Die EUA hostet seit 2012 das europäische Datenzentrum zum Klimawandel und die EU-Zentralstelle für die Auswirkungen des Klimawandels, Gefährdungen und Anpassungsstrategien.

Die EUA arbeitet eng mit der Europäischen Kommission (GD Klimapolitik, GD Gemeinsame Forschungsstelle, Eurostat), den Sachverständigen der Europäischen Themenzentren für die Eindämmung der Luft- und Klimaveränderung (ETC/ACM) und für die die Auswirkungen des Klimawandels, Gefährdungen und Anpassungsstrategien (ETC/CCA) sowie mit dem Ländernetzwerk der EUA (Eionet) zusammen.

Die wesentlichen Aktivitäten und Produkte umfassen:

  • eine jährliche Zusammenstellung und Veröffentlichung der THG-Bestandsaufnahme in der Europäischen Union;
  • die jährliche Bewertung des Fortschritts der EU und der europäischen Länder im Hinblick auf ihre Ziele im Zusammenhang mit Kyoto und 2020;
  • die Analyse des Zusatznutzens der politischen Strategien im Hinblick auf den Klimawandel und die Luftqualität;
  • die Bewertung der Auswirkungen des Klimawandels in Europa;
  • die Analyse des Klimawandels und sektorale Anpassungsprobleme, einschließlich von Übersichten über die Anpassungsmaßnahmen der Länder;
  • die Analyse der Gefährdung bestimmter Regionen durch den Klimawandel.

Die EUA ist das europäische Datenzentrum im Hinblick auf Treibhausgasemissionen und die Auswirkungen des Klimawandels, Gefährdungen und Anpassungsstrategien und hostet und managed die European Climate Adaptation Platform (Climate-ADAPT).

Erfahren Sie mehr über die Aktivitäten der EUA (englisch)


Weiterführende Links

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