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Einführung

1. Einführung


Ein klares Bild des Zustands der Umwelt in Europa und der wichtigsten Bereiche, in denen auf nationaler und internationaler Ebene Handlungsbedarf besteht, vermittelt der Bericht Die Umwelt in Europa: Der zweite Lagebericht, dessen wichtigste Ergebnisse im folgenden Überblick zusammengefaßt werden.

Als wesentliche Grundlage für die vierte paneuropäische Ministerkonferenz "Umwelt für Europa", die im Juni 1998 in Aarhus stattfinden wird, stellt dieser Bericht eine Weiterführung und Aktualisierung des ersten gesamteuropäischen Berichts zum Zustand der Umwelt Die Umwelt in Europa: Der Dobris-Lagebericht dar, der 1995 von der Europäischen Umweltagentur (EUA) veröffentlicht wurde. In diesem umfassenden Bericht wurden 46 Länder erfaßt, und auf der Grundlage von Daten, die sich größtenteils auf den Zeitraum bis zum Jahr 1992 bezogen, wurde der Zustand der Umwelt in Europa zum damaligen Zeitpunkt bewertet.

Der Dobris-Lagebericht wurde auf der dritten paneuropäischen Konferenz der Umweltminister im Oktober 1995 in Sofia vorgelegt. Ziel dieser Konferenzen sind die Festlegung von Grundsätzen und Politiken zur Verbesserung der Umweltqualität, zu einer besseren Abstimmung der Umweltpolitiken in allen Ländern Europas und zur Erreichung eines umweltverträglicheren Entwicklungsmodells in Europa. Auf der Konferenz in Sofia begrüßten die Minister den Bericht als wichtiges Grundlagendokument, anhand dessen die künftigen Fortschritte im Rahmen des Umweltprogramms für Europa (UPE) bewertet werden könnten. Sie forderten die EUA auf, rechtzeitig zu ihrer nächsten geplanten Tagung in Dänemark 1998 eine zweite Bewertung zu erstellen.

Mit dem Bericht "Die Umwelt in Europa: Der zweite Lagebericht" kommt die Agentur dieser Aufforderung nach.

Der Bericht konzentriert sich auf die 12 wichtigsten Umweltprobleme, die auch schon im Mittelpunkt des ersten Berichts standen, und zeigt auf, wie sich die Situation seit dem Start des "Umwelt für Europa"-Prozesses im Jahre 1991 entwickelt hat (in der Praxis wird häufig 1990 als Bezugsjahr verwendet). Diese thematische Konzentration, die sich aus dem Auftrag der Ministerkonferenz in Sofia ergibt, bedeutet, daß hier nicht über alle in Europa vorhandenen Umweltprobleme berichtet wird. Die Europäische Umweltagentur hat das Ziel, ihre künftigen Berichte schrittweise umfassender zu gestalten. Diese sollen durch gesonderte Bewertungen spezifischer Probleme von besonderer Bedeutung ergänzt werden und nach und nach ein größeres geographisches Gebiet erfassen.

Dieser Bericht informiert nicht nur über den Zustand der Umwelt und die Entwicklungen in bezug auf 12 Umweltprobleme, sondern zeigt auch die wichtigsten für die Umweltbelastungen in Europa verantwortlichen sozioökonomischen Faktoren auf. Er vermittelt ein klares Bild der Veränderungen im Zustand der Umwelt und macht deutlich, in welchen Schlüsselbereichen weitere Maßnahmen notwendig sind.

Bei der Erstellung dieses Berichts wurde die EUA von Umweltfachleuten aus vielen europäischen Ländern unterstützt. Leider sind die Mechanismen zur Erfassung harmonisierter Umweltdaten auf europäischer Ebene immer noch unzureichend, obwohl dieser Aufgabe im Umweltprogramm für Europa vorrangige Bedeutung eingeräumt wird. Die zur Erstellung dieses Berichts bereitgestellten Ressourcen allein reichten leider zur Lösung dieses Problem nicht aus, weshalb die einzelnen Länder in diesem Bericht in unterschiedlichem Umfang berücksichtigt sind. Speziell ein Ungleichgewicht zugunsten Westeuropas ließ sich nicht vermeiden. Trotzdem vermittelt der Bericht den bisher umfassendsten und verläßlichsten Überblick, und seine Schlußfolgerungen werden durch umfangreiches Hintergrundmaterial aus ganz Europa gestützt.

Im nächsten Kapitel dieses Überblicks sind die wichtigsten Umweltprobleme in Europa zusammenfassend dargestellt, und abschließend wird die Rolle der wichtigsten gesellschaftlichen Bereiche bei der Entstehung und Lösung dieser Probleme analysiert. Im letzten Kapitel werden die 12 im Hauptbericht untersuchten Umweltthemen kurz erörtert.

Kasten 1.2: Im Bericht verwendete Ländergruppen:

West-Europa (EU+EVA+Schweiz)
Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, Vereinigtes Königreich sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz

MOE: Mittel und Osteuropa (alle mitteleuropäischen Staaten, die baltischen Staaten, Türkei, Zypern und Malta)
Albanien, Bosnien-Herzegowina, BR Jugoslawien, Bulgarien, Estland, FYROM (Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien), Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn sowie die Türkei, Zypern und Malta.

NUS: Neue Unabhängige Staaten in Europa (die baltischen Staaten nicht eingeschlossen)
Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, die Russische Föderation, die Ukraine, Weißrußland.

Der Einfachheit halber wird im Text manchmal der Begriff Osteuropa als Sammelbezeichnung für die Länder Mittel- und Osteuropas und die unabhängigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion benutzt.

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Inhalt Allgemeine Schlußfolgerungen

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Europäische Umweltagentur (EUA)
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Telefon: +45 3336 7100