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Wirtschaftswachstum anstelle von Bevölkerungswachstum als wesentliche Triebkraft für den Verbrauch

Warum ist die globale Demografie wichtig für Sie?

Das Bevölkerungswachstum wirkt sich auf die meisten globalen Megatrends aus. Die Stabilisierung der Weltbevölkerung, zu der es voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts kommen wird, ist zwar nicht die Lösung aller Probleme, kann jedoch sicherlich zu einer nachhaltigeren Entwicklung beitragen.

Eine wachsende Bevölkerung verbraucht mehr natürliche Ressourcen und verursacht mehr Umweltverschmutzung und Landnutzungsänderungen wie z. B. Urbanisierung. Der Trendwechsel in der globalen Demografie wird sich in Form von Klimawandel und Ressourcenverbrauch direkt auf die lokale Umgebung auswirken.

In Europa kann Einwanderung den natürlichen Rückgang der europäischen Bevölkerung und Arbeitskräfte zwar bis zu einem gewissen Maß kompensieren, erfordert jedoch auch grundlegende politische Maßnahmen auf regionaler und nationaler Ebene.

Die These der Überbevölkerung als Hauptursache für die Krise unseres Planeten wird diskutiert. Grundsätzlich gäbe es Platz genug für uns alle auf der Erde – der Lebensstil in der wachsenden Anzahl an Industrieländern übersteigt jedoch mit seinem Ressourcenbedarf die Produktionskapazität unseres Planeten. In einer zunehmenden Anzahl von Regionen ist der Verbrauch natürlicher Ressourcen eher dem Wirtschaftswachstum als dem Bevölkerungswachstum zuzuschreiben.

Grafik 4: Verändertes Konsumverhalten der Mittelschicht

Eine größere weltweite Mittelschicht bis 2050 bedeutet größere Kaufkraft.

In dieser Studie wird die Mittelschicht über die Konsumhöhe definiert: Es handelt sich um die Gruppe von Haushalten, die zwischen 10 und 100 US-Dollar pro Tag ausgeben (in Kaufkraftparität).

Eine vollständige Liste der Quellenangaben finden Sie unter: Globale Megatrends: Leben in einer urbanen Welt
www.eea.europa.eu/soer/europe-and-theworld/megatrends 

Verändertes Konsumverhalten der Mittelschicht

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