Szenarien und vorausschauende Untersuchungen — politischer Kontext
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Globale Ebene
Die Umweltpolitik profitiert von einem dichten Netzwerk internationaler Abkommen und Einrichtungen. Die bekanntesten langfristigen umweltpolitischen Rahmenwerke sind das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC), das Übereinkommen über die biologische Vielfalt und die Millenniums-Entwicklungsziele. Mittel- bis langfristige politische Ziele liegen verschiedenen internationalen Übereinkommen zugrunde, wie zum Beispiel dem Wiener Übereinkommen zum Schutz der Ozonschicht, dem Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen, und dem Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe.
Europäische Ebene
Die EU-Strategie für nachhaltige Entwicklung (SDS) legt einen Plan für die konsistente Inangriffnahme von sieben mittel- bis langfristigen Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung fest, wie zum Beispiel Klimawandel, saubere Energie und nachhaltiger Verkehr sowie nachhaltiger Verbrauch und nachhaltige Produktion. Verschiedene europäische Richtlinien verfolgen ausdrücklich langfristige Ziele, insbesondere im Bereich Klimawandel und Energiepolitik. Ähnliche Entwicklungen sind in den EU-Mitgliedstaaten zu beobachten — mehrere Mitgliedstaaten haben Vorhersageprogramme im Rahmen ihrer nationalen Verwaltung eingerichtet.
Die langfristige Planung ist in Südosteuropa und in den Ländern Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens nicht so weit fortgeschritten; der Schwerpunkt liegt dort eher auf der Reform der umweltpolitischen Strategien, Gesetze und Verordnungen und auf der Stärkung der Einhaltung der Rechtsvorschriften. Es laufen jedoch Initiativen, die dazu beitragen sollen, Konflikte über knappe natürliche Ressourcen zu vermeiden und die insgesamt nachhaltige Nutzung und den Schutz natürlicher Ressourcen zu unterstützen (siehe Beispiele im Überblick vorausschauender Untersuchungen).
Dokumentaktionen
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