Energie
Die Steigerung der Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre und der daraus resultierende globale Temperaturanstieg und Klimawandel sind weitgehend auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe im Rahmen menschlicher Tätigkeiten zurückzuführen. Die steigende Nachfrage nach Energie führt wegen der Art, in der Energie erzeugt wird, zu einer Zunahme von CO2. Die meisten Länder stützen sich für die Deckung ihres Energiebedarfs auf fossile Brennstoffe (Öl, Gas und Kohle). Diese Brennstoffe müssen verbrannt werden, damit die dabei freigesetzte Wärme in Energie umgewandelt werden kann. Der Kohlenstoff im Brennstoff reagiert mit Sauerstoff und bildet CO2, das in die Atmosphäre freigesetzt wird. Dabei werden ebenfalls Luftschadstoffe (Schwefeldioxid, Stickoxide und Feinstaub) freigesetzt, wodurch die Luftqualität beeinträchtigt wird. Aufgrund technischer Maßnahmen und Verbesserungen in Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung sind die Emissionen von Luftschadstoffen in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen.
Die Wirtschaft wächst weiterhin, und damit wächst auch der Energieverbrauch. Fossile Brennstoffe dominieren immer noch den Energiemix — etwa 79 % des Energiebedarfs des Durchschnittseuropäers werden durch Kohle, Gas und Öl gedeckt. Etwa 13 % kommen aus der Kernkraft und die restlichen 8 % stammen aus den rasch zunehmenden erneuerbaren Energiequellen (insbesondere Wind- und Solarenergie).
Der Durchschnittseuropäer verbraucht pro Jahr das Äquivalent von 3,7 t Öl für Strom, Heizung und Verkehr. Das entspricht 7,8 t energiebezogenen CO2-Emissionen. Die Emissionen sind je nach Land stark unterschiedlich, zum Teil in Abhängigkeit von der Einführung erneuerbarer Energiequellen. Der Verkehr ist der am schnellsten wachsende energieverbrauchende Sektor seit 1990 and stellt jetzt den größten Energieverbraucher dar.

Artikelaktionen
Share with others