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Biologische Vielfalt

Die biologische Vielfalt umfasst die Vielzahl von Genen, Arten und Ökosystemen, die das Leben auf der Erde darstellen. Gegenwärtig erleben wir einen stetigen Verlust der biologischen Vielfalt, mit tiefgreifenden Folgen für die Natur und für das Wohlbefinden der Menschen. Die Hauptursache für diesen Verlust sind Veränderungen der natürlichen Lebensräume aufgrund von intensiven landwirtschaftlichen Produktionssystemen, Bebauung, Abbau von Rohstoffen, Raubbau von Wäldern, Meeren, Flüssen, Seen und Böden, Eindringen nicht-einheimischer Arten, Verschmutzung und – in zunehmendem Maße – globalem Klimawandel. Europa hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Verlust der biologischen Vielfalt bis 2010 einzudämmen. Aktuelle EUA-Bewertungen zeigen, dass dieses Ziel ohne erhebliche zusätzliche politische Anstrengungen wahrscheinlich nicht erreicht werden kann.

Der Mensch ist selbst ein Teil der biologischen Vielfalt – ohne diese Vielfalt wäre unsere Existenz nicht möglich. Die Lebensqualität, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Sicherheit hängen von diesem natürlichen Kapital ab. Die biologische Vielfalt ist entscheidend für die „“, d. h. die Leistungen, die die Natur erbringt: Klimaregulierung, Wasser und Luft, Bodenfruchtbarkeit und die Erzeugung von Lebensmitteln, Brennstoffen, Fasern und Medikamenten. Sie ist entscheidend für die Erhaltung der langfristigen Überlebensfähigkeit von Landwirtschaft und Fischerei und bildet die Grundlage für viele industrielle Prozesse und die Erzeugung neuer Medikamente.

In Europa wurde die biologische Vielfalt seit der Verbreitung der Landwirtschaft und Tierhaltung vor mehr als 5000 Jahren durch Aktivitäten des Menschen geformt. Die landwirtschaftliche und die industrielle Revolution führten zu dramatischen und beschleunigten Veränderungen in der Flächennutzung, zur Intensivierung der Landwirtschaft, zur Zersiedelung und Landflucht. Diese führten wiederum zum Verzicht auf zahlreiche Praktiken (z. B. traditionelle landwirtschaftliche Methoden), die zur Erhaltung biologisch vielfältiger Landschaften beigetragen hatten.

Der hohe Pro-Kopf-Konsum und die hohe Abfallerzeugung in Europa bedeuten, dass die von uns verursachte Beeinflussung von Ökosystemen weit über unseren eigenen Kontinent hinausreicht. Die europäischen Lebensstile basieren in hohem Maß auf der Einfuhr von Ressourcen und Waren aus der ganzen Welt, wodurch häufig eine nicht nachhaltige Ausbeutung natürlicher Ressourcen begünstigt wird. Dies führt zu einem Verlust der biologischen Vielfalt, der wiederum die natürlichen Ressourcen schädigt, auf denen die soziale und wirtschaftliche Entwicklung basiert.

„There can be no purpose more enspiriting than to begin the age of restoration, reweaving the wondrous diversity of life that still surrounds us.“ (Es kann kein inspirierenderes Ziel geben, als die Zeit der Wiederherstellung zu beginnen und die wunderbare Vielfalt des Lebens, die uns immer noch umgibt, wieder aufzubauen.)

Edward O. Wilson, „The Diversity of Life“ („Der Wert der Vielfalt“), 1992

Der Verlust der biologischen Vielfalt ist untrennbar mit der Beeinträchtigung der Ökosystemdienstleistungen verbunden, die das Leben auf der Erde erhalten. Die Weltökosystemstudie „Millennium Ecosystem Assessment“ aus dem Jahr 2005 bewertete weltweit 24 Ökosysteme und kam zu dem Schluss, dass 15 davon geschädigt waren, wodurch die Fischerei, die Holzproduktion, die Wasserversorgung, die Abfallbehandlung und ­entgiftung, die Wasserreinigung, den Schutz gegen Naturgefahren und die Regulierung der Luftqualität beeinträchtigt wurden. Der Bericht „Zustand und Ausblick 2005“ und die vierte europäische Gesamtbewertung der EUA zeigen, dass die EU keine merklichen Fortschritte im Hinblick auf das für 2010 gesetzte Ziel macht, den Verlust der biologischen Vielfalt einzudämmen.

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