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Komplexe Herausforderungen in einer vernetzten Welt

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Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen des richtungsweisenden Berichts der EUA, SOER 2010, scheint offensichtlich: „Die umweltpolitischen Herausforderungen sind komplex und können nicht getrennt voneinander verstanden werden."

 Image © EEA/John McConnico

Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass die Umweltprobleme miteinander verbunden und häufig nur ein Teil des großen Puzzles von Herausforderungen sind, vor denen wir und unser Planet heute stehen. Wahr ist, dass wir in einer durch und durch vernetzten Welt leben, die aus vielen verschiedenen, aber miteinander verbundenen Systemen – Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft, Technik, Politik, Kultur usw. – besteht, und dass wir von dieser Welt abhängen.

Diese globale Vernetzung bedeutet, dass die Zerstörung eines Elements unerwartete Auswirkungen anderswo zeigen kann. Die jüngste globale Finanzkrise und das Flugverkehrschaos aufgrund des Vulkanausbruchs in Island sind weitere Beispiele dafür, wie plötzliche Zusammenbrüche in einem Bereich das gesamte System beeinträchtigen können.

Diese Vernetzung wird häufig als Globalisierung bezeichnet und ist kein neues Phänomen. In Europa ermöglichte uns die Globalisierung, als Kontinent zu florieren und über eine lange Zeit eine führende wirtschaftliche Rolle zu spielen. Dabei haben wir viele unserer eigenen Naturressourcen, aber auch die anderer Länder genutzt. Unser ökologischer Fußabdruck bzw. unsere Einwirkung ist umfassend und überschreitet weit unsere Grenzen.

Denn es ist zu erwarten, dass die Antriebskräfte im Zentrum der Globalisierung in Zukunft eine große Wirkung auf Europa und unsere Umwelt entfalten werden. Viele davon entziehen sich unserer Kontrolle. Die Weltbevölkerung könnte zum Beispiel bis 2050 neun Milliarden Menschen übersteigen – mit enormen Auswirkungen auf die Umwelt. Asien und Afrika werden wahrscheinlich das größte Bevölkerungswachstum verzeichnen, während nur 3% des Zuwachses in den höchstentwickelten Ländern (Europa, Japan, Vereinigte Staaten, Kanada, Australien und Neuseeland) stattfinden wird.

Umweltpolitische Herausforderungen im Zusammenhang mit den globalen Triebkräften des Wandels

Eine Reihe von sich abzeichnenden Trends gestalten die Welt. Wir bezeichnen einige von ihnen als globale Megatrends, da sie soziale, technologische, wirtschaftliche, politische und auch umweltpolitische Dimensionen umfassen. Zu den wesentlichen Entwicklungen gehören die Veränderungen der demografischen Muster oder die Beschleunigung der Verstädterung, die immer schnelleren technologischen Veränderungen, die Vertiefung der Marktintegration, die sich herausbildenden wirtschaftlichen Machtverschiebungen und der Klimawandel.

Diese Trends wirken sich massiv auf den weltweiten Bedarf an Ressourcen aus. Städte dehnen sich aus. Der Konsum schnellt in die Höhe. Die Welt erwartet ein stetiges Wirtschaftswachstum. Die Produktion verlagert sich in neue Schwellenländer, die immer größere wirtschaftliche Bedeutung erlangen werden. Nichtstaatliche Akteure könnten in globalen politischen Prozessen wichtiger werden. Und ein rasanter technologischer Wandel ist vorherzusehen. Die „Fahrt ins Unbekannte“ birgt neue Risiken, eröffnet aber auch große Chancen.

Die künftigen Auswirkungen dieser globalen Megatrends auf die europäische Umwelt sind Thema eines Abschnitts des SOER und liegen Signale 2011 zugrunde. Diese Schlüsseltrends haben enorme Auswirkungen auf unsere globale Umwelt und unseren Umgang mit ihren Ressourcen. In Signale 2011 gibt es Abschnitte mit dem Titel „Globaler Megatrend bis 2050“, in denen wir einen Schlüsseltrend betrachten und seine Auswirkungen auf die europäische Umwelt in der Zukunft beurteilen.

Wir können nicht vorhersagen, wie die Welt 2050 aussehen wird. Doch viele Trends lassen sich jetzt schon klar feststellen. Ihre Weiterentwicklung hängt von den Entscheidungen, die wir heute treffen, ab. In diesem Sinne liegt die Zukunft in unseren Händen. Wir müssen umsichtige Entscheidungen treffen. Unsere Enkel und alle anderen auf dem Familienfoto 2050 werden es uns danken.

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