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Weiterhin Gesundheitsschäden durch verkehrsbedingte Umweltverschmutzung in vielen Teilen Europas

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Der Verkehr in Europa ist für schädliche Luftschadstoffpegel und ein Viertel der Treibhausgasemissionen der EU verantwortlich. Dem letzten Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) zufolge können viele der dadurch verursachten Umweltprobleme angegangen werden, indem die Anstrengungen zur Erreichung neuer EU-Ziele verstärkt werden.

Eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wird darin bestehen, die negativen Auswirkungen des Verkehrs - Treibhausgase, Luftverschmutzung und Lärm - abzumildern und gleichzeitig die positiven Aspekte der Mobilität sicherzustellen.

Professor Jacqueline McGlade, Exekutivdirektorin der EUA

Im Jahresbericht der EUA im Rahmen des Mechanismus für die Berichterstattung über Verkehr und Umwelt (Transport and Environment Reporting Mechanism - TERM) werden die Umweltauswirkungen des Verkehrs in ganz Europa untersucht. Es sind einige Verbesserungen erreicht worden, wenngleich diese zum Teil auf die verringerte Wirtschaftstätigkeit während der Rezession zurückzuführen sind. Da sich das wirtschaftliche Klima bessert, müssen die neuen verkehrspolitischen Ziele der EU den Schwerpunkt auf Maßnahmen zur weiteren Senkung der Umweltbelastungen legen, so der Bericht.

Obwohl die Luftverschmutzung in den letzten zwei Jahrzehnten zurückgegangen ist, stellt sie in vielen Bereichen immer noch ein großes Problem dar. „Euro-Normen“ für Fahrzeuge haben im Hinblick auf die Senkung der tatsächlichen Stickstoffdioxidemissionen auf die in den Rechtsvorschriften festgelegten Niveaus nicht den gewünschten Erfolg gebracht, wenngleich sie eine deutliche Verbesserung der allgemeinen Luftqualität bewirkt haben.

Die Zunahme des Güterverkehrs führt ebenfalls zu einer schlechten Luftqualität. Der Güterverkehr war eine der Hauptursachen für die hohen Stickstoffdioxidemissionen. Der Anstieg des Schiffsverkehrs in den letzten zwei Jahrzehnten hatte zudem zur Folge, dass die als Verursacher von saurem Regen bekannten Schwefeloxidemissionen trotz deutlicher Effizienzsteigerungen seit 1990 nur um 14 % zurückgegangen sind.

Professor Jacqueline McGlade, Exekutivdirektorin der EUA, erklärt: „Eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wird darin bestehen, die negativen Auswirkungen des Verkehrs - Treibhausgase, Luftverschmutzung und Lärm - abzumildern und gleichzeitig die positiven Aspekte der Mobilität sicherzustellen. Europa kann eine Führungsrolle übernehmen, indem es seine Aktivitäten im Hinblick auf technologische Innovationen im Bereich Elektromobilität verstärkt. Solche Veränderungen könnten einen Wandel des innerstädtischen Lebens bewirken.“

Weitere Entwicklungen und Ergebnisse

  • Menschen, die in der Nähe von stark befahrenen Straßen in Europa wohnen, sind immer noch in besonders hohem Maße übermäßiger Luftverschmutzung ausgesetzt. An 44 % der Verkehrsüberwachungsstationen wurden im Jahr 2010 schädliche Stickstoffdioxidpegel (NO2) oberhalb der gesetzlichen Grenzwerte gemessen. Die Grenzwerte für Feinstaub (PM10) wurden an 33 % dieser Stationen überschritten. Diese Schadstoffe können das Herz-Kreislaufsystem, Lunge, Leber, Milz und Blut beeinträchtigen.
  • Europa muss den Energieverbrauch im Verkehrssektor weiter senken, da dieser 2011 um nur 4,3 % niedriger lag als der Höchstwert im Jahr 2007. Der Energieverbrauch wurde bei einigen Verkehrsträgern in den letzten Jahren stark durch konjunkturelle Schwankungen beeinflusst. Der Güterverkehr ist besonders anfällig für konjunkturelle Schwankungen. Nach einem starken Rückgang zwischen 2008 und 2009 wuchs dieser Sektor im Jahr 2010 um 5,4 %.
  • Im Personenverkehr fiel die Nachfrage zwischen 2009 und 2010 um fast 1 %. Dies scheint eine Entwicklung gegen den langfristigen Trend zu sein, da die Nachfrage im Personenverkehr seit Beginn der Aufzeichnungen Mitte der 1990er Jahre EU-weit kontinuierlich gestiegen ist. Die Private PKW-Nutzung blieb dem Bericht zufolge trotz des wirtschaftlichen Abschwungs und der starken Schwankungen der Kraftstoffpreise im letzten Jahrzehnt weitgehend stabil.
  • In einigen Fällen können Preise die Menschen dahingehend beeinflussen, dass sie Entscheidungen treffen, die der Umwelt schaden. Der Kauf eines PKW ist dem Bericht zufolge seit Mitte der 1990er Jahre real stetig billiger geworden, während Zugfahrten und die Personenbeförderung auf dem Wasserweg teurer geworden sind. Dennoch werden neue PKW immer effizienter. Der im Jahr 2011 verkaufte durchschnittliche PKW war 3,3 % effizienter als der im Jahr zuvor verkaufte durchschnittliche PKW.
  • Im Verkehrssektor müssen die Kohlenstoffdioxidemissionen zwischen 2010 und der Mitte des Jahrhunderts um 68 % gesenkt werden, um das EU-Ziel zu erreichen. Die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor sanken zwischen 2009 und 2010 um 0,4 %, und frühe Schätzungen deuten auf einen ähnlichen Rückgang zwischen 2010 und 2011 hin.
  • Lärm ist eine weitere Auswirkung des Verkehrs, die ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen kann. Laut Bericht sind drei Fünftel aller Bewohner von Europas größten Städten schädlichen Verkehrslärmpegeln ausgesetzt. Selbst auf dem Lande sind 24 Millionen Europäer nachts schädlichem Verkehrslärm ausgesetzt. Dies kann physische und psychische Probleme verursachen.

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