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EU gelingt es nicht, verkehrsbedingte Emissionen zu senken: drastische Verbesserungen und klare Ziele nötig

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Der Verkehrssektor in der EU muss strenge Maßnahmen anwenden, um Europa beim Erreichen seiner Treibhausgasemissionsziele zu unterstützen, heißt es in einem neuen Bericht, der von der Europäischen Umweltagentur (EUA) veröffentlicht wurde.

Da das Personenverkehrsaufkommen stetig steigt und der Güterverkehr schneller wächst als die Wirtschaft, wird der Warenverkehr trotz technologischer Fortschritte weniger effizient. Die Studie Climate for transport change (Klima für einen Wandel des Verkehrs) drängt die Politiker, anspruchsvolle, aber realistische Ziele für diesen Sektor festzulegen und gleichzeitig die Verkehrsnachfrage „ernsthaft und objektiv“ anzugehen.

„Ich bin überzeugt, dass wir den schnellen Anstieg der Emissionen des Verkehrssektors begrenzen können“, so Professor Jacqueline McGlade, Exekutivdirektorin der EUA. „Das uneingeschränkte Verkehrswachstum hat zu viele Auswirkungen, die uns alle betreffen, wie beispielsweise Lärm und Luftverschmutzung. Außerdem wird der biologischen Vielfalt in Europa ernsthafter Schaden zugefügt.“

„Die Verkehrspolitik der EU muss auf diesen Anstieg der Emissionen reagieren“, so Professor McGlade. „Wenn der Verkehr, und insbesondere der Straßenverkehr, den Trends anderer Wirtschaftssektoren gefolgt wäre, hätten wir vor einigen Jahren unsere Treibhausgasemissionsziele unter dem Kyoto-Protokoll erreichen und somit eine internationale Führungsrolle übernehmen können.“

Der Bericht, der heute dem Ausschuss des Europäischen Parlaments zum Klimawandel in Brüssel vorgestellt wurde, geht weit über die Bereitstellung von Emissionsdaten aus dem Verkehrssektor hinaus und drängt auf die Aufnahme der Bereiche Landnutzung und Verkehr in die Städteplanung. In der EU-15 entfallen etwa 80 % der Kosten für Verkehrsstaus, einschließlich verlorener Arbeitszeit, auf Städte.

„Der Verkehr war zu lange ein Trittbrettfahrer bei der Bekämpfung der Erderwärmung und der Kohlenstoffemissionen. Die Regierungen und die Bürger müssen ihren Ansatz zur Verkehrspolitik radikal überdenken — wenigstens in ihrem eigenen Interesse zum Schutz ihrer Gesundheit. Wir können weniger effiziente Verkehrsarten nicht weiter privilegieren“, so Professor McGlade.

Diese EU-weite Studie zeigt, dass die freiwilligen Verpflichtungen der Automobilhersteller zur Verbesserung der Effizienz von Fahrzeugen nicht zu ausreichenden Verbesserungen geführt haben. Zudem sind die Belegungsraten von Privatfahrzeugen schrittweise gesunken. Etwa zwölf Prozent der gesamten CO2–Emissionen in der EU werden durch die Kraftstoffverbrennung von Personenkraftwagen verursacht.

Der internationale Flug- und Seeverkehr ist von den Verpflichtungen des Kyoto-Protokolls ausgenommen, unter anderem aufgrund der Schwierigkeiten, Emissionen einem bestimmten Land zuzuweisen.

Hintergrundinformationen zum Bericht

Der Bericht Climate for a transport change ist die jährliche Veröffentlichung des TERM-Mechanismus der EUA für die Berichterstattung über Verkehr und Umwelt (Transport and Environment Reporting Mechanism), der die Fortschritte und Wirksamkeit von Ansätzen zur Integration von Verkehrs- und Umweltstrategien beobachtet.

Der Bericht richtet sich an alle Mitgliedsländer der EUA.

EU-27: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Spanien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern.

Mitgliedsländer der EUA: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Spanien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Über die Europäische Umweltagentur (EUA)

Die EUA hat ihren Sitz in Kopenhagen. Ziel der Agentur ist es, durch die zeitnahe Bereitstellung von zielgerichteten, relevanten und zuverlässigen Informationen für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu einer deutlichen und messbaren Verbesserung der Umwelt Europas beizutragen.

Kontaktadressen

Zu Medienanfragen wenden Sie sich bitte an

Òscar Romero Sanchez
Pressereferent

Telefon: +45 33 36 72 07
Mobil: +45 23 68 36 71
Oscar.Romero@eea.europa.eu

Marion Hannerup
Leiterin Kommunikation und Allgemeine Angelegenheiten

Telefon: +45 33 36 71 60
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Für alle anderen Anfragen: EEA Forum

Europäische Umweltagentur (EUA)
Kongens Nytorv 6
1050 Kopenhagen K
Dänemark
Telefon: +45 3336 7100