Klimawandel und Städte

Die meisten Europäer leben heutzutage in Städten. Daher werden sich unsere Entscheidungen zur städtischen Infrastruktur stark darauf auswirken, wie gut wir den Klimawandel bewältigen. Häufigere Regenfälle, Überschwemmungen und Hitzewellen gehören wahrscheinlich zu den Auswirkungen, mit denen europäische Städte im Zusammenhang mit dem Klimawandel konfrontiert sein werden. Wir fragten Holger Robrecht, den stellvertretenden Regionaldirektor von ICLEI, was die Städte zur Anpassung an den Klimawandel unternehmen.

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Leben mit dem Klimawandel

Unser Klima ändert sich. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass die globale Durchschnittstemperatur steigt und Niederschlagsmuster sich verlagern. Die Erkenntnisse zeigen auch, dass die Gletscher, das arktische Meereseis und die Eisdecke in Grönland abschmelzen. Der fünfte Sachstandsbericht des zwischenstaatlichen Sachverständigenrats für Klimafragen verdeutlicht, dass der seit Mitte des 20. Jahrhunderts beobachtete Anstieg der Treibhausgaskonzentration in erster Linie auf Emissionen im Zusammenhang mit menschlichen Aktivitäten zurückzuführen ist. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe und eine veränderte Flächennutzung sind weitgehend für diesen Anstieg verantwortlich.

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Klimawandel und Meer

Durch den Klimawandel erwärmen sich die Ozeane, was zu einer Versauerung der marinen Umwelt und zu einer Veränderung der Niederschlagsmuster führt. Zudem verschärft diese Kombination von Faktoren häufig die Auswirkungen der von Menschenhand verursachten Meeresbelastungen und führt zum Verlust der marinen Artenvielfalt. Zahlreiche menschliche Existenzen hängen von der marinen Artenvielfalt und den Ökosystemen ab, so dass schnell Maßnahmen zur Begrenzung der Ozeanerwärmung ergriffen werden müssen.

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Boden und Klimawandel

Der Boden ist ein wichtiges — und oft vernachlässigtes — Element im Klimasystem. Er ist nach den Ozeanen der zweitgrößte Kohlenstoffspeicher oder die zweitgrößte „Senke“. In Abhängigkeit von der Region kann der Klimawandel dazu führen, dass mehr Kohlenstoff in Pflanzen und dem Boden gespeichert wird (aufgrund von Pflanzenwuchs) oder, dass mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre freigesetzt wird. Die Wiederherstellung von bedeutenden Ökosystemen auf dem Land und eine nachhaltige Flächennutzung in städtischen und ländlichen Gebieten können helfen, den Klimawandel abzuschwächen und uns an ihn anzupassen.

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Landwirtschaft und Klimawandel

Die Landwirtschaft trägt einerseits zum Klimawandel bei und ist andererseits durch dessen Auswirkungen betroffen. Die EU muss ihre Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft reduzieren und ihr System zur Lebensmittelerzeugung an den Klimawandel anpassen. Allerdings ist der Klimawandel nur einer der zahlreichen Faktoren, die Druck auf die Landwirtschaft ausüben. Angesichts einer wachsenden globalen Nachfrage und eines verstärkten Wettbewerbs um Ressourcen sind Lebensmittelerzeugung und -verzehr in der EU in einem breiteren Kontext zu betrachten, d. h. Landwirtschaft, Energie und Lebensmittelsicherheit müssen vernetzt werden.

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Klimawandel und Investitionen

Maßnahmen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel werden oft als kostspielig und zusätzliche Belastung für die Wirtschaft betrachtet. Allerdings wenden die europäischen Länder bereits öffentliche und private Gelder für Forschung, Infrastruktur, Landwirtschaft, Energie, Verkehr, städtische Entwicklung, sozialen Schutz, Gesundheit und Naturschutz auf. Wir müssen sicherstellen, dass unsere bestehenden Ausgaben in diesen Bereichen klimafreundliche und nachhaltige Optionen fördern, durch die die Schaffung neuer Arbeitsplätze unterstützt wird.

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Eindämmung des Klimawandels

2014 war das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Es war auch ein weiteres Jahr in einer Serie von zunehmend wärmeren Jahrzehnten. Um die globale Erwärmung auf 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren, müssen die in die Atmosphäre freigesetzten Treibhausgase deutlich reduziert werden. Regierungen können Ziele festlegen, allerdings liegt es letztlich bei der Industrie, den Unternehmen, den Behörden vor Ort und den Haushalten, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Mit diesen Maßnahmen muss gewährleistet werden, dass die Emissionen reduziert, die atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen stabilisiert, der Temperaturanstieg gestoppt und der Klimawandel begrenzt werden.

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Sind wir bereit für den  Klimawandel?

Der Klimawandel wirkt sich auf verschiedene Weise auf unsere Gesundheit, unsere Ökosysteme und unsere Wirtschaft aus. Diese Auswirkungen werden in den kommenden Jahrzehnten wahrscheinlich noch schwerwiegender. Falls wir jetzt nicht handeln, könnten sie sich als sehr kostspielig erweisen - in Form von gesundheitlichen Problemen, einer Belastung der Ökosysteme und Schäden an Eigentum und Infrastruktur. Zahlreiche Anpassungsprojekte zur Vorbereitung auf den Klimawandel wurden in Europa bereits eingeleitet.

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Abfälle im Meer

Abfälle im Meer

09.07.2014

Ungefähr 70 % unseres Planeten ist von Ozeanen bedeckt und Abfälle können fast überall in den Ozeanen gefunden werden. Abfall im Meer, insbesondere Kunststoffe, stellen nicht nur für unsere Meere und Küsten eine Gefahr dar, sondern ebenfalls für unsere Wirtschaft und unsere Gemeinden. Der meiste Abfall im Meer wird durch Tätigkeiten an Land erzeugt. Wie können wir den Strom an Abfall in unsere Meere stoppen? Der beste Ort, um mit der Behandlung dieses weltweiten Problems der Meere zu beginnen, ist an Land.

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Wie man Städte „vergrünt“

Mehr als drei Viertel der Europäer leben in städtischen Gebieten. Was Stadtbewohner erzeugen, kaufen, essen und wegwerfen, die Weise, wie sie sich fortbewegen und wo sie leben, wirkt sich insgesamt auf die Umwelt aus. Gleichzeitig wirkt sich die Weise, wie eine Stadt gebaut ist, ebenfalls auf die Weise aus, in der ihre Bewohner leben. Wir befragten Roland Zinkernagel aus der Stadt Malmö in Schweden über konkrete Maßnahmen, um die Stadt nachhaltig zu gestalten.

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Grundlagen der Wirtschaft und der Umwelt

Im März 2014 ereignete sich in Paris, Frankreich, ein Vorfall im Zusammenhang mit Feinstaub. Die Nutzung privater Pkw war tagelang stark eingeschränkt. Auf der anderen Seite des Planeten führte ein chinesisches Unternehmen ein neues Produkt ein: eine Smog-Versicherung für chinesische Reisende, deren Aufenthalt durch eine schlechte Luftqualität beeinträchtigt worden war. Wie viel ist also saubere Luft wert? Kann die Wirtschaft uns bei der Reduzierung der Verschmutzung unterstützen? Sehen wir uns die grundlegenden wirtschaftlichen Konzepte näher an.

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Warum kaufen wir, was wir kaufen?

Europäer aller Altersgruppen sind Verbraucher. Was wir für den Verbrauch auswählen und kaufen, spielt eine Rolle bei der Festlegung, was hergestellt wird. Aber wie entscheiden wir, was wir kaufen? Ist dies eine rationale oder eine impulsive Entscheidung? Wir befragten Lucia Reisch von der Kopenhagener Handelsschule zum Verbraucherverhalten in Europa.

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Übergang in eine grüne Wirtschaft

Unsere Lebensqualität, Gesundheit und Arbeitsplätze hängen von der Umwelt ab. Allerdings drohen die Art und Weise sowie die Geschwindigkeit, mit der wir unsere natürlichen Ressourcen verbrauchen, unser Wohlergehen und die Fähigkeit der Natur, für uns zu sorgen, zu untergraben. Wir müssen die Weise, in der wir produzieren, konsumieren und leben, von Grund auf umgestalten. Wir müssen unsere Wirtschaft begrünen und der Wandel muss heute einsetzen.

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Von der Herstellung zum Abfall: das Lebensmittelsystem

Wir verbrauchen zunehmend mehr natürliche Ressourcen aufgrund des Bevölkerungswachstums, der Veränderungen des Lebensstils und des steigenden persönlichen Verbrauchs. Um unseren nicht nachhaltigen Verbrauch zu bekämpfen, müssen wir uns mit dem gesamten Ressourcensystem einschließlich der Fertigungsmethoden, des Nachfrageverhaltens und der Lieferketten befassen. Nachfolgend sehen wir uns die Lebensmittel aus der Nähe an.

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Die Wirtschaft: ressourcenschonend, grün und kreisförmig

Unser Wohlergehen beruht auf der Nutzung natürlicher Ressourcen. Wir bauen Ressourcen ab und verwandeln diese in Lebensmittel, Gebäude, Möbel, elektronische Geräte, Kleidung usw. Allerdings erfolgt der Ressourcenabbau schneller, als die Umwelt in der Lage ist, diese zu regenerieren und uns bereitzustellen. Wie können wir das langfristige Wohlergehen unserer Gesellschaft sicherstellen? Eine Begrünung unserer Wirtschaft ist mit Sicherheit hilfreich.

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 Abfall: ein Problem oder eine Ressource?

Abfall ist nicht nur ein Umweltproblem, sondern ebenfalls ein wirtschaftlicher Verlust. Die Europäer erzeugen im Durchschnitt pro Jahr 481 kg Siedlungsabfälle. Ein steigender Anteil hiervon wird dem Recycling zugeführt oder kompostiert und weniger wird auf Deponien verbracht. Wie können wir die Art und Weise, wie wir produzieren und verbrauchen, verändern, so dass wir immer weniger Abfall erzeugen, während wir unseren gesamten Abfall als Ressource verwenden?

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Europas Landwirtschaft: Wie machen wir Nahrungsmittel bezahlbar, gesund und „grün"

Um unseren Nahrungsmittelbedarf zu decken, stützt sich Europa auf eine intensive Landwirtschaft, die sich auf die Umwelt und unsere Gesundheit auswirkt. Ist Europa in der Lage, auf eine umweltfreundlichere Nahrungsmittelproduktion umzusteigen? Diese Frage haben wir Ybele Hoogeveen gestellt, dem Leiter eines Fachgebiets der Europäischen Umweltagentur (EUA), das sich mit den Auswirkungen von Ressourcennutzung auf die Umwelt und das Wohl der Menschen beschäftigt.

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Umwelt, Gesundheit und Wirtschaft - Alles in einem

Die europäische Wirtschaft spürt heute noch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, die im Jahr 2008 ihren Anfang nahm. Millionen Menschen sind von Arbeitslosigkeit und Lohnkürzungen betroffen. Können wir es uns leisten, über die Umwelt zu sprechen, wenn junge Akademiker in einer der reichsten Regionen der Welt keine Arbeit finden? Das neue Umweltaktionsprogramm der Europäischen Union tut genau das, aber nicht nur. Es betrachtet die Umwelt als festen und untrennbaren Bestandteil unserer Gesundheit und unserer Wirtschaft.

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Luftverschmutzung: Ohne Wissen lässt sich das Problem nicht lösen

„Die gute Nachricht ist, dass die Belastung durch mehrere Luftschadstoffe in den letzten Jahrzehnten erheblich zurückgegangen ist. Die Schadstoffe, bei denen der deutlichste Rückgang erzielt werden konnte, sind jedoch nicht diejenigen, die unserer Gesundheit und der Umwelt am meisten schaden“, betont Valentin Foltescu, der im Bereich Luftqualitätsbewertung und Datenberichterstattung bei der EUA tätig ist. Wir haben ihn gefragt, was die EUA im Hinblick auf Luftqualität unternimmt und was die neuesten Daten besagen.

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Von der Veränderung zum Übergang

Wir leben in einer Welt der stetigen Veränderungen. Wie können wir die derzeitigen Veränderungen lenken, um bis 2050 globale Nachhaltigkeit zu erzielen? Wie können wir ein Gleichgewicht zwischen Wirtschaft und Umwelt, zwischen kurzfristig und langfristig schaffen? Die Antwort liegt darin, den Übergangsprozess zu steuern, ohne dass wir uns in unhaltbaren Systemen verlieren.

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Europäische Umweltagentur (EUA)
Kongens Nytorv 6
1050 Kopenhagen K
Dänemark
Telefon: +45 3336 7100