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Mit jedem Atemzug
29.04.2013Wir atmen von dem Moment unserer Geburt, bis zu dem Moment, in dem wir sterben. Es ist ein lebensnotwendiges und stetes Bedürfnis, nicht nur für uns, sondern für alles Leben auf der Erde. Schlechte Luftqualität betrifft uns alle: sie schädigt unsere Gesundheit und die Gesundheit der Natur, was zu wirtschaftlichen Einbußen führt. Aber woraus besteht die Luft, die wir atmen und woher kommen die unterschiedlichen Schadstoffe in der Luft?
Seit jeher sind wir von der Atmosphäre, dem Wettergeschehen und den jahreszeitlichen Schwankungen fasziniert und beobachten diese. Im 4. Jahrhundert vor Christus fasste Aristoteles‘ Abhandlung „Meteorologie“ die Betrachtungen des großen Philosophen nicht nur zur Wetterlage, sondern zu den Geowissenschaften im Allgemeinen zusammen. Bis ins 17. Jahrhundert hat Luft das „Nichts“ symbolisiert. Man nahm an, dass Luft keine Masse besitzt, bis Galileo Galilei wissenschaftlich nachweisen konnte, dass es doch so ist.
Wasser in der Stadt
28.08.2012Durch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und wirtschaftliche Entwicklung nimmt die Nachfrage der städtischen Gebiete nach Süßwasser in ganz Europa zu. Gleichzeitig wirken sich Klimawandel und Umweltverschmutzung auf die Verfügbarkeit von Wasser für Stadtbewohner aus. Wie also können die europäischen Städte weiterhin sauberes Trinkwasser für ihre Bewohner bereitstellen?
Wasser für die Landwirtschaft
04.07.2012Wir brauchen Nahrung, und wir brauchen sauberes Trinkwasser, um unsere Nahrung zu produzieren. Mit der wachsenden Nachfrage aus menschlichen Aktivitäten auf der einen und dem Klimawandel auf der anderen Seite, kämpfen viele Regionen - vor allem im Süden -, um genug Süßwasser für alle Bedürfnisse zu beschaffen. Wie können wir weiterhin Nahrungsmittel anbauen, ohne dass die Natur nach sauberem Wasser dürstet? Eine effizientere Nutzung von Wasser in der Landwirtschaft würde dabei sicher helfen.
Sauberes Wasser ist eine natürliche Ressource, die nicht nur für das Leben auf der Erde entscheidend ist, sondern auch für das Wohlergehen unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Doch in vielen Teilen Europas, gerät die wertvolle Ressource zunehmend unter Druck, meist durch Übernutzung und Verschmutzung.
Aus urbanen Herausforderungen Chancen machen
27.04.2012Kopenhagen, 2. Juli 2011. Bis zu 150 mm Niederschlag in zwei Stunden - ein städtischer Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen Mitte der 1800er Jahre. Häuser wurden zerstört. Bürger und Rettungskräfte haben gekämpft, um die Katastrophe zu bewältigen. Dies ist ein Beispiel, in welchem Ausmaß extreme Wetterereignisse eine europäische Hauptstadt beeinflussen können - Ereignisse, die durch den Klimawandel immer häufiger zu erwarten sind.
Wälder, Gesundheit und Klimawandel
01.03.2012Wälder sind wichtig für unser Überleben und unser Wohlbefinden. Wälder reinigen unsere Luft, unser Wasser, unseren Boden, sie regulieren unser Klima und vieles mehr. Bäume und Wälder werden nicht zwangsläufig mit urbanen Landschaften verbunden. Und doch liefern sie auch hier wertvolle, oft unsichtbare, Dienstleistungen. Einfach, indem sie "grüne Oasen" in unseren Betonwüsten bilden, so bieten sie Erholung und tragen zur Gesundheit vieler europäischer Bürger bei.
Globale Nahrungsmittel-, Energie- und Wassersysteme scheinen anfälliger und fragiler zu sein, als man bis vor ein paar Jahren dachte. Dies vor allem aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Nahrungsmitteln sowie einer verminderten und instabilen Versorgung, wie eine Analyse der Europäischen Umweltagentur (EUA) zeigt. Aber unsere Lebensmittel-Systeme könnten belastbarer werden, wenn wir überdenken, was wir essen und wie wir es produzieren.
Augenzeuge: ein Junge namens Chance
05.07.2011Bisie ist die größte Mine in der Region. Sie liegt ca. 90 Kilometer im dichten Wald und reicht bis zu 100 Meter in die Tiefe. Die Minen sind oft nicht viel mehr als ein Loch im Boden. Dutzende Männer und Jungen bevölkern die Minen unter entsetzlichen Bedingungen.
Das Leben in einer vernetzten Welt
05.07.2011„…das bloße Gewicht der kombinierten Sehnsüchte und Lebensstile von 500 Millionen Europäern ist einfach zu groß. Ganz zu schweigen von den berechtigten Wünschen vieler anderer Milliarden Menschen auf unserem Planeten, die diese Lebensstile teilen möchten… Wir werden das Verhalten der europäischen Verbraucher ändern, das Bewusstsein der Menschen schärfen und ihre Gewohnheiten beeinflussen müssen.“ Janez Potočnik, Umweltkommissar der Europäischen Union (März 2010).
Das Jahr der Wälder: Wälder für Menschen
05.07.2011Die Lebensbedingungen von 1,6 Milliarden Menschen hängen von den Wäldern ab. Wälder bieten 300 Millionen Menschen weltweit einen Lebensraum.
Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen des richtungsweisenden Berichts der EUA, SOER 2010, scheint offensichtlich: „Die umweltpolitischen Herausforderungen sind komplex und können nicht getrennt voneinander verstanden werden."
Städte
05.07.2011Wussten Sie, dass... eine Stadt ein riesiges Gebiet außerhalb ihrer Grenzen in Anspruch nimmt? So benötigt etwa allein London eine Fläche, die beinahe 300-mal so groß wie seine geografische Ausdehnung ist, zur Deckung seines Bedarfs sowie zur Entsorgung seines Abfalls und seiner Emissionen. (SOER 2010)
Das Problem der Verschmutzung
05.07.2011Nicht nachhaltiger Verbrauch
05.07.2011Schlüsselbotschaft: Einer der Hauptgründe, warum sich der Verbrauch negativ auf die Umwelt auswirkt und eine Überbeanspruchung der Ressourcen verursacht, ist die Tatsache, dass sich die Kosten der Umweltzerstörung und des Ressourcenabbaus für die Gesellschaft nicht vollständig in den Preisen von Waren und Dienstleistungen niederschlagen. Viele Waren sind billig, auch wenn sie die Umwelt, die Ökosysteme oder die menschliche Gesundheit nachhaltig schädigen. (SOER 2010)
Gemeinsame Nutzung von Naturschätzen
05.07.2011Von den 8,2 Milliarden Tonnen an Rohstoffen, die 2007 in den 27 EU-Ländern verbraucht wurden, machten Mineralien 52%, fossile Brennstoffe 23%, Biomasse 21% und Metalle 4% aus. (SOER 2010)
Gesundheit im Klimawandel
05.07.2011Im August 2007 entdeckten lokale Gesundheitsbehörden in Italien eine hohe Anzahl von Fällen einer ungewöhnlichen Erkrankung in Castiglione di Cervia und Castiglione di Ravenna, zwei durch einen Fluss getrennten kleinen Dörfern. Fast 200 Menschen waren betroffen, und ein älterer Mann starb (Angeline et al., 2007).
Dokumentaktionen
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